Aki Kaurismäki

Die andere Seite der Hoffnung

(Kinostart: 31.3.) Weltpolitik im Märchenkostüm: In der neuen Tragikomödie des finnischen Regisseurs Aki Kaurismäki kämpfen ein Restaurantbesitzer und seine Angestellten für das Bleiberecht eines syrischen Geflüchteten – lakonische wie kritische Sozialstudie.

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Daniel Espinosa

Life

(Kinostart: 23.3.) Killen, um zu überleben: Im neuen Science Fiction-Film von Regisseur Daniél Espinosa entdeckt ein Astronauten-Team eine neue Spezies, die sich schon bald als Monster erweist – düsteres wie nachdenkliches Kammerspiel über menschliche Schwächen.

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Marie-Castille Mention-Schaar

Der Himmel wird warten

(Kinostart: 23.3.) Terror im Kinderzimmer: In ihrem neuen Film erzählt die Regisseurin Marie-Castille Mention-Schaar von zwei Mädchen, die sich von den Lockrufen des „Islamischen Staats“ verführen lassen – analytisches Dokudrama mit Bildungsauftrag.

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André Téchiné

Mit Siebzehn - Quand on a 17 ans

(Kinostart: 16.3.) Wer sich prügelt, liebt sich: Im Coming-Out-Drama von André Téchiné treffen zwei 17-jährige aufeinander; der eine ist bäuerlich, der andere bürgerlich. Doch sie haben mehr gemeinsam, als sie möchten – einfühlsamer Film über die Wirrungen der Sexualität.

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Michael Dudok de Wit

Die Rote Schildkröte

(Kinostart: 16.3.) Robinsonade in Comic-Version: Der neue Animationsfilm von Michael Dudok de Wit erzählt in minimalistischen Bildern und ohne Dialoge von der Beziehung zwischen Mensch und Natur – eine gelungene Parabel mit universaler Botschaft.

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Josef Hader

Wilde Maus

(Kinostart: 9.3.) So schön scheitert die Mittelklasse: Im Regiedebüt des Kabarettisten Josef Hader verliert ein alternder Musikkritiker seinen geliebten Job und gerät in eine Lebenskrise. Eine radikale wie komische Gesellschaftskomödie.

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Barry Jenkins

Moonlight

(Kinostart: 9.3.) Wider die Sozialklischees: Der neue Film von Barry Jenkins hat zurecht den Oscar gewonnen. Ohne Pathos erzählt er von einem schwarzen Jungen, der im Ghetto von Miami aufwächst – und zwischen Gewalt und Homophobie erwachsen wird.

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G. Heinzen und F. Heinzen-Ziob

Original Copy - Verrückt nach Kino

(Kinostart: 9.3.) Das Kino stirbt, es lebe das Kino: Ein neuer Dokumentarfilm porträtiert den letzten Filmplakatmaler. Er arbeitet im ältesten Filmtheater der Megacity Mumbai. Eine gelungene Reflektion über das Ende und die Zukunft einer alten Zunft.

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Mahmoud Sabbagh

Barakah meets Barakah

(Kinostart: 9.3.) Romeo und Julia in Saudi-Arabien: Dass die Liebenden zueinander kommen, verhindern keine verfeindeten Familien, sondern die Religionspolizei. Die feinsinnige Sittenkomödie von Regisseur Mahmoud Sabbagh blickt in eine absurd abgeschottete Welt.

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August Diehl

Der junge Karl Marx

(Kinostart: 2.3.) Sozialisten haben Marx nur beschrieben, es kommt aber darauf an, ihn in Bewegung zu filmen: Regisseur Raoul Peck macht anschaulich, wie er seine radikale Kapitalismus-Kritik entwickelte – epochale Philosophie als mitreißendes Historiendrama.

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