Nicola Graef

Neo Rauch – Gefährten und Begleiter

(Kinostart: 2.3.) Viel Rauch um Nichts? In einem Dokumentarfilm blickt Nicola Graef dem berühmten deutschen Maler Neo Rauch über die Schulter. Doch statt die künstlerischen Motive zu erklären, erweist sich der Film als unkritische Huldigung.

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Gore Verbinski

A Cure for Wellness

(Kinostart: 23.2.) Dr. Frankenstein praktiziert im Zauberberg-Spa: An Drehorten wie dem Johannisbad in Zwickau, Burg Hohenzollern und Beelitz-Heilstätten entfesselt Regisseur Gore Verbinski subtilen Sanatoriums-Horror – mit heilsamem Quellwasser.

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Felix Ruckert

Violently Happy

(Kinostart: 26.1.) SM-Erotik, Tanz und Großfamilien-Lebensgefühl: All das bringt der Choreograph Felix Ruckert in seiner „Schwelle 7“ zusammen. Regisseurin Paola Calvo dokumentiert ein utopisches Gegenmodell zum allgegenwärtigen Geschäft mit dem Sex.

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Lars Eidinger

Die Blumen von gestern

(Kinostart: 12.1.) There is no business like shoah business: In der eigenartigen Welt der Holocaust-Forscher siedelt Regisseur Chris Kraus eine Tragikomödie an. Gegen den Strich, abseits aller Rituale und aberwitzig grotesk – ein Experiment mit vollem Risiko.

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Christian Schwochow

Paula

(Kinostart: 15.12) Wider die Männer, wider den Mainstream: In Christian Schwochows Film stellt sich die Malerin Paula Modersohn-Becker gegen den konservativen Machismo der Jahrhundertwende – einfühlsames Biopic über eine Künstlerin, die ihrer Zeit voraus war.

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Omer Fast

Continuity

(Kinostart: 17.11.) Bring the Boy Back Home: Die Heimkehr eines Sohnes als Soldat aus Afghanistan inszeniert Video-Künstler Omer Fast als rätselhaftes Rollenspiel, das produktive Verwirrung auslösen soll. Folgerichtig ist hier nichts – zumindest nicht auf den ersten Blick.

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Frederick Lau + Moritz Bleibtreu

Das kalte Herz

(Kinostart: 20.10.) Friede den Köhler-Hütten, Krieg den Kaufleute-Palästen: Das Märchen von Wilhelm Hauff verfilmt Regisseur Johannes Naber als zeitlose Parabel über Ausbeutung und Profitstreben – in einem mythischen Schwarzwald voll visueller Poesie.

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Samuel Finzi + Oliver Korittke

Affenkönig

(Kinostart: 13.10.) Krawall-Komödie mit Spaß-Imperativ: Eine Wiedersehens-Feier alter Jugendfreunde nach 20 Jahren inszeniert „Schwarze Schafe“-Regisseur Oliver Rihs als derben Unterleibs-Schwank – und ignoriert die Tragik im Komischen.

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Anne Zohra Berrached

Ich habe selbst abgetrieben

In „24 Wochen“ muss sich Julia Jentsch zwischen Spätabtreibung und Kind mit Behinderung entscheiden. Ihr Film solle Schuldgefühle bei Frauen mindern, die in ähnlicher Lage selbst abgetrieben haben, erklärt Regisseurin Zohra Berrached im Interview.

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Julia Jentsch

24 Wochen

(Kinostart: 22.9.) Bewegendes Drama über die Folgen der Pränatal-Diagnostik – Jungregisseurin Anne Zohra Berrached stellt brisante Fragen: Dürfen Eltern über Leben und Tod entscheiden? Sind behinderte Kinder weniger wert als gesunde?

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