David Dietl

Berlin Bouncer

(Kinostart: 11.4.) Berlin-Folklore statt Club-Soziologie: Der Regisseur David Dietl kommt mit seinem Porträt dreier Türsteher den Protagonisten sehr nahe. Über ihren Job im Nachtleben erfährt man aber wenig – die Doku klebt am Mythos der Partymetropole. ...weiter


Die Toten Hosen

Weil du nur einmal lebst

(Kinostart: 28.3.) Feelgood-Film für Funpunk-Veteranen: Die Toten Hosen sind Deutschlands unpeinlichste Pop-Weltstars; sie gelten als integer und engagiert. Diese Tournee-Doku kratzt nicht am Lack – sie präsentiert ein gut geführtes Unterhaltungs-Unternehmen. ...weiter


Ralf Westhoff

Wie gut ist deine Beziehung?

(Kinostart: 28.2.) Noch besser wirken, bevor es ein anderer tut: In seiner neuen Sittenkomödie nimmt Regisseur Ralf Westhoff den Zwang zur Selbstoptimierung aufs Korn. Genau beobachtet und pointiert formuliert, rutscht der Film manchmal etwas ins Boulevardeske ab. ...weiter


Fatih Akin

Der Goldene Handschuh

(Kinostart: 21.2.) Kinogänger der Republik, schaut auf diese Kneipe! Regisseur Fatih Akin verfilmt den Serienmörder-Roman von Heinz Strunk als präzise Studie des subproletarischen Trinkermilieus, das sonst stets ignoriert wird – samt allerhand abstoßender Details. ...weiter


Andreas Goldstein

Adam und Evelyn

(Kinostart: 10.1.) Das Private ist weltgeschichtlich: Im Sommer 1989 gelangt ein DDR-Paar unverhofft über Ungarn in den Westen. Ingo Schulzes Paradies-Wende-Roman von 2008 verfilmt Andreas Goldstein als lakonisches, nostalgisch verklärendes Sommer-Roadmovie. ...weiter


Christoph Rüter

Hans Blumenberg – Philosoph

(Kinostart: 22.11.) Geistesgeschichte gegen den Strich gebürstet: Damit wurde Hans Blumenberg zu einem der wichtigsten Denker der alten Bundesrepublik. Sein Biopic inszeniert Regisseur Christoph Rüter als originelles Road Movie auf Spurensuche. ...weiter


Ulrich Köhler

In My Room

(Kinostart: 8.11.) Der letzte Mensch auf der Welt: Ulrich Köhlers radikales Gedankenspiel schenkt seiner Hauptfigur grenzenlose Freiheit – zum Preis größtmöglicher Einsamkeit. Ein mutiges Kino-Experiment mit eindrucksvollen Schauspieler-Leistungen. ...weiter


Isabel Gathof

Moritz Daniel Oppenheim

(Kinostart: 25.10.) Es bleibt in der Familie: Moritz Daniel Oppenheim war der erste akademisch ausgebildete jüdische Maler in Deutschland. Regisseurin Isabel Gathof würdigt seinen Beitrag zur jüdischen Emanzipation und vernachlässigt seine Stellung in der Kunstgeschichte. ...weiter


Sönke Wortmann

Der Vorname

(Kinostart: 18.10.) Darf man sein Kind Adolf nennen? Nach einem französischen Theaterstück inszeniert Regisseur Sönke Wortmann eine witzige, aber eher harmlose Tragikomödie um die Dekonstruktion eines selbstgefälligen bürgerlichen Milieus. ...weiter


Pegah Ferydoni

Die defekte Katze

(Kinostart 4.10.) Lieber knallige oder gedeckte Farben? Nicht nur an der Auswahl des Sofas macht sich in Susan Gordanshekans Drama um eine arrangierte Ehe die Fremdheit der Partner fest. Ein nuancierter Blick auf das Ringen um eine Beziehung. ...weiter