Johnny Depp

Rum Diary

(Kinostart: 2.8.) Jugend-Sünden des Gonzo-Journalisten Hunter S. Thompson: Er startete seine Laufbahn mit viel Rum, LSD und schönen Frauen auf Puerto Rico – kongeniale Verfilmung mit Johnny Depp in der Hauptrolle. ...weiter


Kevin Macdonald

Marley

(Kinostart: 17.5.) Der bislang einzige Pop-Superstar aus der Dritten Welt flutete nicht nur den Westen mit Wohlfühl-Reggae. Er bewahrte auch seine Heimat Jamaika vor dem Bürgerkrieg, wie eine fesselnde Dokumentation zeigt. ...weiter


Gustavo Taretto

Medianeras

(Kinostart: 3.5.) Generation Psychotherapie in Argentinien: Zwei junge und leicht neurotische Singles in Buenos Aires finden sich, nachdem sie lange aneinander vorbeiliefen. Humorvolles Metropolen-Märchen voller poetischer Bild-Ideen. ...weiter


Hélène Lee

The First Rasta

(Kinostart: 26.4.) Der unbekannte Stifter einer Weltreligion: Leonard Percival Howell gründete die Rastafari-Bewegung. Die Doku seiner Biographin Hélène Lee entreißt ihn dem Vergessen – leider ohne kritische Reflexion. ...weiter


Alejandro Brugués

Juan of the Dead

(Kinostart: 12.4.) Untote aus den USA bedrohen den Kommunismus auf Kuba: Seine Zombiefilm-Parodie macht Regisseur Alejandro Brugués zur Metapher für die Karibik-Insel, die mit angehaltenem Atem auf den Tod der Revolution wartet. ...weiter


Icíar Bollaín

Und dann der Regen

(Kinostart: 29.12.) Wiederkehr der Tragödie als Farce: Während ein Filmteam in Bolivien den Kampf von Indios gegen Kolumbus dreht, brechen Unruhen aus. Ein kluges Revoluzzer-Melodram über das neokoloniale Dilemma. ...weiter


Alicia Scherson

Turistas

(Kinostart: 1.12.) Könnten Ferien auf deutschem Bauernhof sein, ist aber Urlaub im Nationalpark von Chile: Carla streitet mit ihrem Mann und schlägt die Zeit mit Zufallsbekannten tot. Eine Fingerübung, die blasse Eindrücke hinterlässt. ...weiter


Michael Glawogger

Whores’ Glory - Ein Triptychon

(Kinostart: 29.9.) Huren aller Länder, vereinigt Euch: zu einer Doku über Prostitution in Thailand, Bangladesch und Mexiko. Tiefe Einblicke in das Gewerbe bleiben rar; der Film verweilt ausdauernd bei Ritualen des Vor- und Nachspiels. ...weiter