Saoirse Ronan

Maria Stuart,Königin von Schottland

(Kinostart: 17.1.) Regelblutung im Historienfilm als Problem: Regisseurin Josie Rourke konzentriert sich beim berühmten Machtkampf von Maria Stuart mit Queen Elizabeth I. auf Frauenpower. Dabei fügt ihre Version den Genre-Konventionen nur wenig Neues hinzu. ...weiter


Keira Knightley

Colette

(Kinostart: 3.1.) Von der Gatten-Ghostwriterin zur Skandalautorin mit wild bewegtem Lebenswandel: Colette war die erfolgreichste französische Autorin des 20. Jahrhunderts. Regisseur Wash Westmorelands Biopic ist schön ausgestattet, aber etwas zu zahm geraten. ...weiter


Elle Fanning

Mary Shelley

(Kinostart: 27.12.) Geburt eines Monsters: Mit "Frankenstein" erfand Mary Shelley vor 200 Jahren die moderne Science-Fiction. Sie musste anonym publizieren, weil man das einer Frau nicht zutraute – daraus macht Regisseurin Haifaa Al Mansour ein süffiges Biopic. ...weiter


Benedikt Erlingsson

Gegen den Strom

(Kinostart: 13.12.) Doppelleben einer Amazone in atemberaubender Landschaft: Regisseur Benedikt Erlingsson inszeniert seinen Ökothriller-Komödie auf Island mit frischem Blick, Sendungsbewusstsein und einem Faible für skurrile Charaktere. ...weiter


Vincent Lindon

Die Erscheinung (L'Apparition)

(Kinostart: 13.12.) Reine Glaubenssache: Für den Vatikan untersucht ein Journalist Marien-Erscheinungen und entdeckt ihm fremde Seelenlagen. Regisseur Xavier Giannoli hält seine Reflexion über religiöses Bewusstsein kunstvoll in der Schwebe – ein kleines Wunder. ...weiter


Steve McLean

Postcards from London

(Kinostart: 13.12) Soho sehen und sterben: Ein Jüngling arbeitet in London als Edel-Stricher, leidet aber unter dem Stendhal-Syndrom – zuviel Kunst tut ihm nicht gut. Seine Coming-Of-Age-Story überfrachtet Regisseur Steve McLean mit Kultur-Referenzen. ...weiter


Steve McQueen

Widows – Tödliche Witwen

(Kinostart: 6.12.) Sein "Twelve Years a Slave" gewann 2014 den Oscar als bester Film. Nun lässt Regisseur Steve McQueen vier Gangster-Witwen einen so raffinierten wie spektakulären Coup landen – weil die Machos in der Unterwelt sie als Rivalen völlig unterschätzen. ...weiter


Gaspar Noé

Climax

(Kinostart: 6.12.) Upside down: Extremfilmer Gaspar Noé hebt gern die Kino-Welt aus den Angeln, indem er sie auf den Kopf stellt. Diesmal schickt er eine Tanztruppe mit Drogen auf den kollektiven Horrortrip – für eine rauschhafte Überdosis aus Chaos, Sex und Gewalt. ...weiter


Lars von Trier

The House That Jack Built – Pro

(Kinostart: 29.11.) Eigenheimbau ist aller Gräuel Anfang: Das Genre des Serienkiller-Thrillers nutzt Lars von Trier listig für einen fulminanten Essayfilm über lauter letzte Fragen – als Nachfolger von Pasolini und Ingmar Bergman auf Dantes Spuren in der Hölle. ...weiter


Lars von Trier

The House That Jack Built – Contra

(Kinostart: 29.11.) Großkünstler auf dem Egotrip: Aus einem Serienkiller-Krimi macht Skandal-Regisseur Lars von Trier einen Essayfilm, der das Böse verklärt – mit Bruno Ganz als Führer durch Dantes Höllenkreise und voller Geschmacklosigkeiten. ...weiter