Olivier Assayas

Personal Shopper

(Kinostart: 19.1.) Von allen guten Geistern verlassen: Regisseur Olivier Assayas lässt eine Star-Einkäuferin auf Botschaften aus dem Jenseits warten. Sein Mystery-Thriller voller Geraune über Okkultes walzt das Elend von Lifestyle-Esoterik aus.

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Juho Kuosmanen

Der glücklichste Tag des Olli Mäki

(Kinostart: 5.1.) Schöner scheitern: Der finnische Boxer Olli Mäki wird 1962 von seinem überambitionierten Manager in einem WM-Kampf verheizt, gewinnt aber seine große Liebe – entschleunigtes Sportlerdrama in Schwarzweiß von Regisseur Juho Kuosmanen.

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Whit Stillmann

Love & Friendship

(Kinostart: 29.12.) Wie Kate Beckinsale die richtigen Ehemänner für sich und ihre Tochter angelt: Den Roman „Lady Susan“ von Jane Austen verfilmt Regisseur Whit Stillman als leichtfüßig geistreiche Gesellschafts-Komödie ohne Kitsch und Gefühlsduselei.

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Paolo Virzì

Die Überglücklichen

(Kinostart: 29.12.) Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s völlig ungeniert: Zwei Psychiatrie-Patientinnen büxen aus und kreuzen durch die Toskana. Lustvoll nerviges Road Movie des Wahnsinns von Regisseur Paolo Virzì mit entfesselten Hauptdarstellerinnen.

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Jean-Pierre + Luc Dardenne

Das unbekannte Mädchen

(Kinostart: 15.12.) Spurensuche am Stadtrand: Eine Ärztin hat eine Schutz Suchende ignoriert, die daraufhin getötet wurde – nun ermittelt die Medizinerin. Gewohnt schnörkelloser Sozialrealismus der belgischen Regie-Brüder mit eindringlicher Alltagsbeobachtung.

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Lambert Wilson + Audrey Tautou

Jacques - Entdecker der Ozeane

(Kinostart: 8.12.) Wiedersehen mit dem Herrn der Fische: Den Meeresforscher und TV-Star Jacques Cousteau porträtiert Regisseur Jérôme Salle halbherzig als egozentrischen Patriarchen – er kratzt am Lack seines Denkmals, bringt es aber nicht ins Wanken.

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Marie Noëlle

Marie Curie

(Kinostart: 1.12.) Eine Frau gegen die ganze Welt: Das bewegte Leben von Marie Curie, der einzigen Doppel-Nobelpreisträgerin, klingt wie ein präfeministischer Bildungsroman. Ihr Biopic ertränkt Regisseurin Marie Noëlle in gefühligem Beziehungs-Kitsch.

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Ken Loach

Ich, Daniel Blake

(Kinostart: 24.11.) David gegen Goliath 2.0: Ken Loach erzählt die Geschichte eines arbeitsunfähigen Schreiners, der an der kafkaesken Bürokratie des britischen Sozialstaates scheitert. Realistisches Sozialdrama mit viel Empathie, aber ohne Pathos.

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Meryl Streep + Hugh Grant

Florence Foster Jenkins

(Kinostart: 24.11.) Singe, wem Gesang gegeben: Mangelndes Talent machte Florence Foster Jenkins durch Enthusiasmus wett – und Mäzenatentum. Meryl Streep spielt voller Sympathie diese Möchtegern-Operndiva, Regisseur Stephen Frears inszeniert opulent.

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Dieter Berner

Egon Schiele – Tod und Mädchen

(Kinostart: 17.11.) Der Zeit ihre Kunst – der Kunst ihre Freiheit: Egon Schiele war der sinnlichste Expressionist der Wiener Moderne; er starb mit nur 28 Jahren. Ihn porträtiert Regisseur Dieter Berner schwungvoll als ebenso leidenschaftlichen Eroto- wie Graphomanen.

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