Whit Stillmann

Love & Friendship

(Kinostart: 29.12.) Wie Kate Beckinsale die richtigen Ehemänner für sich und ihre Tochter angelt: Den Roman "Lady Susan" von Jane Austen verfilmt Regisseur Whit Stillman als leichtfüßig geistreiche Gesellschafts-Komödie ohne Kitsch und Gefühlsduselei. ...weiter


Paolo Virzì

Die Überglücklichen

(Kinostart: 29.12.) Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's völlig ungeniert: Zwei Psychiatrie-Patientinnen büxen aus und kreuzen durch die Toskana. Lustvoll nerviges Road Movie des Wahnsinns von Regisseur Paolo Virzì mit entfesselten Hauptdarstellerinnen. ...weiter


Jean-Pierre + Luc Dardenne

Das unbekannte Mädchen

(Kinostart: 15.12.) Spurensuche am Stadtrand: Eine Ärztin hat eine Schutz Suchende ignoriert, die daraufhin getötet wurde – nun ermittelt die Medizinerin. Gewohnt schnörkelloser Sozialrealismus der belgischen Regie-Brüder mit eindringlicher Alltagsbeobachtung. ...weiter


Lambert Wilson + Audrey Tautou

Jacques - Entdecker der Ozeane

(Kinostart: 8.12.) Wiedersehen mit dem Herrn der Fische: Den Meeresforscher und TV-Star Jacques Cousteau porträtiert Regisseur Jérôme Salle halbherzig als egozentrischen Patriarchen – er kratzt am Lack seines Denkmals, bringt es aber nicht ins Wanken. ...weiter


Marie Noëlle

Marie Curie

(Kinostart: 1.12.) Eine Frau gegen die ganze Welt: Das bewegte Leben von Marie Curie, der einzigen Doppel-Nobelpreisträgerin, klingt wie ein präfeministischer Bildungsroman. Ihr Biopic ertränkt Regisseurin Marie Noëlle in gefühligem Beziehungs-Kitsch. ...weiter


Ken Loach

Ich, Daniel Blake

(Kinostart: 24.11.) David gegen Goliath 2.0: Ken Loach erzählt die Geschichte eines arbeitsunfähigen Schreiners, der an der kafkaesken Bürokratie des britischen Sozialstaates scheitert. Realistisches Sozialdrama mit viel Empathie, aber ohne Pathos. ...weiter


Meryl Streep + Hugh Grant

Florence Foster Jenkins

(Kinostart: 24.11.) Singe, wem Gesang gegeben: Mangelndes Talent machte Florence Foster Jenkins durch Enthusiasmus wett – und Mäzenatentum. Meryl Streep spielt voller Sympathie diese Möchtegern-Operndiva, Regisseur Stephen Frears inszeniert opulent. ...weiter


Dieter Berner

Egon Schiele – Tod und Mädchen

(Kinostart: 17.11.) Der Zeit ihre Kunst – der Kunst ihre Freiheit: Egon Schiele war der sinnlichste Expressionist der Wiener Moderne; er starb mit nur 28 Jahren. Ihn porträtiert Regisseur Dieter Berner schwungvoll als ebenso leidenschaftlichen Eroto- wie Graphomanen. ...weiter


Brendan Gleeson + Daniel Brühl

Jeder stirbt für sich allein

(Kinostart: 17.11.) Zusammen leiden, alleine sterben: Ein Ehepaar protestiert 1943 mit Postkarten gegen das NS-Regime und wird verfolgt. Diese Verfilmung von Hans Falladas Erfolgsroman ist handwerklich gelungen, aber auch so lehrbuchmäßig wie vorhersehbar. ...weiter


Benjamin Ree

Magnus – der Mozart des Schachs

(Kinostart: 10.11.) Wunderkind aus Norwegen: Magnus Carlsen ist der zweitjüngste Schach-Weltmeister aller Zeiten – was sein Ausnahme-Talent ausmacht, kann Regisseur Benjamin Ree nicht ansatzweise klären. Seine Doku ist so fade wie ein zähes Remis. ...weiter