Laura Bispuri

Meine Tochter - Figlia Mia

(Kinostart: 31.5.) Zwischen Glucke und Schlampe: Die zehnjährige Vittoria hat plötzlich zwei Mütter. Das Familiendrama von Regisseurin Laura Bispuri spiegelt eine unverstellte Lebensrealität wider – so wild und rau wie die Landschaft Sardiniens. ...weiter


Rupert Everett + Colin Firth

The Happy Prince

(Kinostart: 24.5.) Untergang als schöne Kunst betrachtet: Nach zwei Jahren Haft war der Star-Literat Oscar Wilde ein gebrochener Mann. Sein Lebensende im Exil schildert Rupert Everett als Regisseur und Hauptdarsteller – sprunghaft, geistreich und voller Ironie. ...weiter


Stéphane Brizé

Ein Leben

(Kinostart: 24.5.) Provinz-Adel vor 200 Jahren: geruhsames Dasein im Jahreszeiten-Rhythmus. Aber auch Ideale, Enttäuschungen und Verrat – mit seiner Verfilmung eines Maupassant-Romans beschwört Regisseur Brizé kongenial das Lebensgefühl der Epoche herauf. ...weiter


Roman Polanski

Nach einer wahren Geschichte

(Kinostart: 17.5.) Realität oder Fantasie? In Roman Polanskis Drama vertraut sich eine ausgelaugte Schriftstellerin einer Unbekannten an, die sich in ihr Leben drängt. Doch die Geschichte um verschwimmende Grenzen der Wirklichkeit wirkt blutleer und konstruiert. ...weiter


Tom Volf

Maria by Callas

(Kinostart: 17.5.) Diva-Kosmos aus der Innenansicht: 40 Jahre nach dem Tod der weltberühmten Opernsängerin schildert Regisseur Volt ihr Leben in ihren eigenen Worten. Ein Augen- und Ohrenschmaus für Fans – doch der damalige Kontext bleibt in dieser Doku außen vor. ...weiter


Isabel Coixet

Der Buchladen der Florence Green

(Kinostart: 10.5.) Mit Literatur gegen Ignoranz: In der gediegenen Romanverfilmung von Regisseurin Isabel Coixet mischt eine couragierte Buchhändlerin in den 1950er Jahren ein englisches Küstendorf auf. Nostalgisch detailverliebtes Kino für "Hygge"-Magazin-Leser. ...weiter


Daniel Brühl

7 Tage in Entebbe

(Kinostart: 3.5.) Bomben ins Bewusstsein werfen: Das Terroristen-Geiseldrama 1976 war die spektakulärste Flugzeugentführung der Epoche. Regisseur José Padilha zeigt sie virtuos multiperspektivisch – und erklärt, warum Benjamin Netanjahu heute Israel regiert. ...weiter


Hilary Swank + Helena B. Carter

Eleanor & Colette

(Kinostart: 3.5.) Die Schizophrene und ihre Anwältin: Helena Bonham Carter und Hilary Swank kämpfen in einem Psychiatriedrama von Regisseur Bille August um Patientenrechte - ein allzu konventionelles Drehbuch lässt sie dabei im Stich. ...weiter


Amanda Kernell

Das Mädchen aus dem Norden

(Kinostart: 5.4.) Rassismus am Polarkreis: Um der Diskriminierung zu entfliehen, verlässt eine junge Sámi-Frau in den 1930er Jahren ihre Heimat – und bleibt dennoch Außenseiterin. Regisseurin Amanda Kernell erzählt eine universell gültige Entfremdungs-Geschichte. ...weiter


Steve Buscemi

The Death of Stalin

(Kinostart: 29.3.) Meisterwerk über das ewige Russland: Machtkämpfe nach Stalins Tod verwandelt Regisseur Armando Iannucci in ein zeitlos gültiges Gesellschafts-Panorama von Iwan dem Schrecklichen bis Putin – voll beißender Komik und grausiger Details. ...weiter