Luc Besson

Jeder von uns ist ein Sandkorn

Mit der Comic-Verfilmung "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten" erfüllt sich Regisseur Luc Besson einen Jugendtraum. Daran hat er sieben Jahre gearbeitet – denn "Avatar" von James Cameron zwang ihn zu einem Neuanfang, erzählt Besson im Interview. ...weiter

Bruno Ganz

Ohnmacht an der Ostberliner Grenze

Schauspieler Bruno Ganz, der "In Zeiten des abnehmenden Lichts" einen greisen SED-Genossen mimt, kannte die Ex-DDR gut: Als Schweizer durfte er problemlos einreisen. Die strengen Grenzkontrollen machten ihm aber furchtbare Angst, erzählt er im Interview. ...weiter

Cate Shortland

Berlin Syndrom

(Kinostart: 25.5.) Opfer des Berlin-Hype: Eine australische Touristin gerät in die Fänge eines Psychopathen. Regisseurin Cate Shortland gelingt ein fesselnder Thriller über die Beweggründe, warum manche Entführer ihre Opfer dauerhaft wegsperren wollen. ...weiter


München

Kino der Kunst 2017

Zwischen Metropolen-Glamour und Millionendorf-Gekungel: Das Spezial-Festival für Künstler-Filme hinkt in der dritten Ausgabe seinen eigenen Ansprüchen weit hinterher. Dabei machen Lokalmatadore wie Julian Rosefeldt Posten und Preise unter sich aus. ...weiter


Berlin

Things to Come – Science · Fiction

Soziologie der Zukunftsfantasien: Kino-Visionen des Künftigen sind so vielgestaltig wie der Sternenhimmel, doch meist eng an ihre Entstehungszeit gebunden. Das zeigt eine vergnügliche Überblicks-Schau der Deutschen Kinemathek im Museum für Film und Fernsehen. ...weiter


67. Berlinale

Expansionskurs in der Sackgasse

Nach dem Berlinale-Boom: Das Festival war deutlich schlechter besucht als in den Vorjahren. Überteuerter Eintritt für Mittelmaß im Wettbewerb und Strippenzieher-Steckenpferde in den Sektionen schreckt Publikum ab – doch Leiter Kosslick will sich ein Denkmal setzen. ...weiter


München

Friedrich Wilhelm Murnau – Hommage

Eine Symphonie des Grauens: Mit "Nosferatu", "Sunrise" und "Tabu" schuf Murnau in den 1920er Jahren Meilensteine der Filmgeschichte. An sein Gesamtwerk erinnert eine Ausstellung im Lenbachhaus – und begräbt es unter beliebigem Bildersalat. ...weiter


Chris Kraus

Enkel von NS-Opfern machten Witze

Ein Titel wie ein Haiku, ein Drama mit langem komödiantischen Anlauf: Mit "Die Blumen von gestern" will Regisseur Chris Kraus die Nachfahren von Tätern und Opfern miteinander versöhnen. Dazu inspirierte ihn seine Familiengeschichte, erzählt er im Interview. ...weiter

Juho Kuosmanen

Filmemachen ist wie Profi-Boxen

Mit "Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki" hat Regisseur Juho Kuosmanen ein etwas anderes Sportler-Drama gedreht: Der Held macht aus der Niederlage einen Privat-Sieg. Ein Gespräch über Finnlands erstes großes Sport-Event mit schüchternem Anti-Star. ...weiter

Bonn

Inszeniert– Geschichte im Spielfilm

Filmbilder formen Geschichtsbilder: Wie Kino und TV historisches Bewusstsein prägen, zeichnet eine opulente Ausstellung im Haus der Geschichte nach. Allerdings beschränkt auf spektakuläre Umbrüche – das Lebensgefühl ganzer Jahrzehnte wird ignoriert. ...weiter