Wolfgang Fischer

Was Du nicht siehst

(Kinostart: 7.7.) Coming-Of-Age-Drama mit Mystery-Elementen: Der junge Anton muss sich im letzten gemeinsamen Urlaub mit der Familie Ängsten stellen, die tief in ihm schlummern.

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Tran Anh Hung

Naokos Lächeln

(Kinostart: 30.6.) Ein Liebesdrama für die Generation Psychotherapie: Toru steht zwischen der traumatisierten Naoko und der lebenslustigen Midori. Die Verfilmung des Weltbestsellers von Haruki Murakami gerät erlesen elegisch.

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Michelangelo Frammartino

Vier Leben

(Kinostart: 30.6.) Keine Zeit für Sommerfrische? Dann ab ins Kino: Dieser wortlose Film über das Leben in einem kleinen Dorf in Kalabrien ist Tiefenentspannung pur – als Reise in eine archaische Welt.

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Kunst+Film-Video der Woche:

Noch bis 14. Mai in Berlin: Science-Fiction-Filme sind fast so alt wie das Kino selbst – und in Aufbau wie Ausstattung meist stark ihrer Entstehungszeit verhaftet. Das zeigt amüsant abwechslungsreich die Überblicks-Ausstellung „Things to Come“ im Museum für Film und Fernsehen der Deutschen Kinemathek.

Auch neu im Kino ab 27. April

  • „Happy Burnout“ mit Anke Engelke + Wotan Wilke Möhring („Black Brown White“): Therapie-Komödie über Alt-Punk, der in Klinik zur Burnout-Behandlung landet.
  • „Die Schlösser aus Sand“: französische Dramödie – eine junge Frau will mit Ex-Freund ein Landhaus verkaufen.
  • „Toro“: sprödes Sozialdrama in Schwarzweiß über ein deutsch-polnisches Stricher-Pärchen.
  • „Unforgettable – Tödliche Liebe“: US-Thriller über eine Ex-Gattin, die der neuen Geliebten ihres früheren Mannes das Leben zur Hölle macht
  • „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ mit Chris Pratt („Passengers“) + Zoë Saldana („Live by Night“, „Auge um Auge – Out of the Furnace“): Superhelden-Science-Fiction-Action-Monsterproduktion der Woche.

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Denis Villeneuve

Die Frau, die singt - Incendies

(Kinostart: 23.6.) Familiendrama, das seine Protagonisten schmerzhaft hinter die Biografie der eigenen Mutter blicken lässt: Die unvorstellbaren Gräueltaten des Krieges im Nahen Osten hinterließen darin Narben, die noch ihre Kinder schmerzen.

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München

Deadly and Brutal

Nichts für zarte Gemüter: Die Pinakothek der Moderne zeigt handgemalte Filmplakate aus Ghana, die vor Drastik strotzen. Doch Ströme von Blut enthüllen starke Einflüsse der christlichen Ikonographie.

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Florent de la Tullaye

Im Rollstuhl ins Rampenlicht

«Benda Bilili!» porträtiert fünf behinderte Musiker aus Kinshasa. Ein Gespräch mit Regisseur Florent de la Tullaye über Darsteller, die zum ersten Mal in Betten schlafen.

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Top-Ausstellungen im April

  • „Unter italienischen Himmeln“: Italienbilder des 19. Jahrhunderts bis 28.5. im Albertinum, Dresden
  • „Magritte. Der Verrat der Bilder“: erste Werkschau seit 20 Jahren bis 5.6. in der Schirn Kunsthalle, Frankfurt/ Main
  • „Das Feld hat Augen. Bilder des überwachenden Blicks“: bis 2.7. im Museum für Fotografie, Berlin
  • „Alchemie. Die Große Kunst“: große Themen-Ausstellung bis 23.7. im Kulturforum, Berlin
  • „Cranach. Meister – Marke – Moderne“: umfassende Werkschau bis 30.7. im Museum Kunstpalast, Düsseldorf

Arthouse-Kino Top 10 Charts

  1. „Ein Dorf sieht schwarz“ von Julien Rambaldi
  2. „Lommbock“ mit Moritz Bleibtreu
  3. „Alles unter Kontrolle!“ von Philippe de Chauveron
  4. „The Founder“ mit Michael Keaton
  5. „Moonlight“ von Barry Jenkins
  6. „Die andere Seite der Hoffnung“ von Aki Kaurismäki
  7. „Lion – Der lange Weg nach Hause“ von Garth Davies
  8. „A United Kingdom“ mit David Oyelowo
  9. „Wilde Maus“ von und mit Josef Hader
  10. „Verleugnung“ mit Rachel Weisz + Timothy Spall
Filmbuch

Tarzanismus und Kalebassen-Kino

Heute startet Afrikas größtes Filmfestival, das FESPACO in Ouagadougou: für einen Kurzbesuch etwas weit weg. Einen guten Überblick über die aktuelle Szene bietet das Buch «Neues afrikanisches Kino» von Manthia Diawara.

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Berlin

Von Lüge und Wahrheit

In Cannes wurde er 1997 zum «Besten Regisseur aller Zeiten» gekürt: Er hat den Autorenfilm geprägt wie kein anderer. Doch sein Werk gerät in der Internet-Ära außer Sicht. Dagegen setzt die Deutsche Kinemathek eine Ausstellung samt Berlinale-Retrospektive.

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Darren Aronofsky

Schwanensee als Halluzinogen-Trip

Darren Aronofsky porträtiert Grenzgänger, die ihr Leben einer bizarren Manie opfern. In «Black Swan» zerbricht Natalie Portman am Wunsch, als Tänzerin perfekt zu sein. Ein Gespräch über klassische Heldensagen und die Nabelschnur mit dem Universum.

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