Berlin

LOVE

All You Need Is Love: Zum Fest der Liebe zeigt die Galerie Camera Work ein Potpourri von Fotografien zu allen Aspekten des Themas – romantisch, verführerisch, erotisch, sentimental oder fürsorglich. Fast jedes Bild erzählt seine Liebesgeschichte.

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Düsseldorf

Nach Ägypten! Slevogt + Paul Klee

Als Ägypten noch Kunst-Extasen auslöste: Vor 100 Jahren reiste der Impressionist Max Slevogt dorthin, 15 Jahre später folgte Paul Klee – sie verarbeiteten ihre Eindrücke völlig unterschiedlich. Das führt die Kunstsammlung NRW im K20 anschaulich vor.

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München

Florine Stettheimer

Stil-Ikone im New York der 1920/30er Jahre: Marcel Duchamp war ihr enger Freund, Andy Warhol schätzte sie als Vorläuferin der Pop Art. Doch die Exzentrikerin Stettheimer zeigte ihre Bilder nur zuhause. Nun entdeckt das Lenbachhaus ihr Werk für Europa.

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Bremen

Jason Rhoades: Four Roads

Trash as Trash can: Der Kalifornier Jason Rhoades schuf riesige Müll-Installationen irgendwo zwischen Schlingensief und Jonathan Meese. Rhoades starb mit 41 Jahren. Die Kunsthalle zeigt nun die erste posthume Retrospektive: von Kant zu Muschi-Synonymen.

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Bonn + München

August Macke + Franz Marc

Viereinhalb Jahre, die den Expressionismus veränderten: Macke und Marc waren eng befreundet. Ähnliche Einflüsse verarbeiteten sie sehr verschieden, zeigen Kunstmuseum und Lenbachhaus – mit einem Kommentar vom August-Macke-Haus.

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Pablo Larraín

El Club

(Kinostart: 5.11.) Machtkämpfe im Staat im Staate: Ein Rückzugs-Heim für kriminelle Priester in Chile wird zum Schauplatz infamer Intrigen. Für das ausgefeilte Psycho-Drama in malerisch kühlen Bildern erhielt Regisseur Pablo Larraín einen Silbernen Bären 2015.

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Jens Becker + M. van der Duin

Erich Mielke – Meister der Angst

(Kinostart: 5.11.) Banalität des sozialistischen Bösen: Als Stasi-Chef war Erich Mielke fast 40 Jahre lang heimlicher Herrscher der DDR. Wie er sich so lange an der Macht hielt, kann diese Doku kaum klären: Ihr Material ist zu statisch und konventionell.

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Marie-Castille Mention-Schaar

Die Schüler der Madame Anne

(Kinostart: 5.11.) Von der NS-Vergangenheit fürs Leben lernen: Eine französische Lehrerin führt vor, wie sie Schulverweigerer motiviert. Das authentische Erziehungs-Drama von Regisseurin Mention-Schaar macht es sich streckenweise arg einfach.

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Michael Fassbender

Macbeth

(Kinostart: 29.10.) Machtgier und Verrat vor 1000 Jahren als zeitloses Polit-Drama: Regisseur Justin Kurzel verfilmt Shakespeare historisch präzise und extrem stilisiert – mit Michael Fassbender und Marion Cotillard als brillantem Tyrannen-Herrscherpaar.

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Jean-Jacques Annaud

Der letzte Wolf (3D)

(Kinostart: 29.10.) Öko-Bewusstsein im Wolfspelz: Den Konflikt zwischen Mongolen und chinesischen Zuwanderern, die Raubbau treiben, verfilmt Regisseur Jean-Jacques Annaud als offizielle Großproduktion – mit diskreter, aber deutlicher Systemkritik.

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Top-Ausstellungen 2014

Antike: Ein Traum von Rom

Trier als Hauptstadt des Römer-Reiches - das Rheinische Landesmuseum zeigt fantastische Skulpturen und Mosaike.

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Kunst bis 1900: Esprit Montmartre

Von Absinth bis Picasso: In der Frankfurter Schirn wird das Leben der "Bohème um 1900" anschaulich wie nie.

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1900 bis 1945: Dem Licht entgegen

Blüte und Ende des Jugendstils 1914: Die Mathildenhöhe in Darmstadt breitet aus, was damals verloren ging.

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Kunst im Film

Die Böhms - Architektur einer Familie

Gottfried Böhm ist der einzige deutsche Pritzker-Preisträger; seine Söhne eifern ihm nach. Porträt von Staerkle-­Drux.

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National Gallery

Frederick Wiseman, US-Altmeister des Direct Cinema, sieht sich drei Stunden lang im britischen Kunst-Tempel um - ein Augenschmaus für Museums-Fans.

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Strange Colour of Your Body's Tears

Jugendstil als Horror-Show: Die Brüssel-Paläste von Victor Horta dienen als Kulissen für einen extravaganten Psycho-Thriller.

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Frankfurt am Main

German Pop

Als das Pop-Art-UFO in Germanien landete: Viele deutsche Künstler versuchten sich an bunter Alltags-Kunst. Die Schirn stellt vier regionale Zentren erstmals gemeinsam vor: ein variantenreicher Überblick, doch zu heterogen für das Schlagwort „German Pop“.

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Aachen

Modern Icons

Inflation der Ikonen: Zahllose Film-, Pop- oder Mode-Stars werden mit Heiligenbildern gleichgesetzt. Welche Strategien Kunst, Medien und Werbung dabei anwenden, führt eine kleine Auswahl großformatiger Werke im Ludwig Forum anschaulich vor.

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Berlin

Monique Jacot

Federleicht bis tintenschwarz: Monique Jacot hat jahrzehntelang soziale Zustände weltweit mit Aufnahmen voller Poesie dokumentiert. Der Fotografin aus der Schweiz widmet nun das Verborgene Museum ihre erste Retrospektive in Deutschland.

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Köln

52 Wochen, 52 Städte – Iwan Baan

X-mal um die ganze Erde: Der Architektur-Fotograf hat ein Jahr lang in jeder Woche eine andere Stadt abgelichtet. Seine urbane Weltkarte von Erdhöhlen und Prachtbauten gleicht einem bunt schillernden Flickenteppich – zu sehen im AIT Architektursalon.

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Berlin

Wiedereröffnung Kunstgewerbemuseum

Ein Methusalem will modisch werden: Das älteste deutsche Kunstgewerbemuseum gönnt sich eine Frischzellenkur. Die beschränkt sich auf kosmetische Eingriffe: Schicke Kleider in Höhlengängen, grelle Signal-Buchstaben und Räume im Raum – besser als nichts.

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Xavier Giannoli

Madame Marguerite

(Kinostart: 29.10.) Wer zahlt, bestimmt die Musik – und sei es eigenes Gekrächze. Eine Millionärin trifft kaum den richtigen Ton, drängt aber auf die Opernbühne: opulent inszenierte Historien-Tragikomödie von Regisseur Giannoli mit harmonischem Ensemble.

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Fernando Léon de Aranoa

Held ist schon, wer nicht aufgibt

In „A Perfect Day“ beobachtet Fernando León de Aranoa eine Gruppe von Helfern im Krisengebiet beim ganz gewöhnlichen Scheitern. Krieg korrumpiere alles, erklärt der Regisseur: Gegen unlösbare Probleme hülfen nur Humor und Konzentration aufs Nächstliegende.

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Benicio del Toro

A Perfect Day

(Kinostart: 22.10.) Ein ganz normaler Tag im Krisengebiet: Was schief gehen kann, geht schief. Über die Arbeit von Entwicklungshelfern dreht Regisseur Fernando Léon de Aranoa eine wunderbar unsentimentale Tragikomödie mit exzellentem Schauspieler-Ensemble.

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Stephan Schwietert

Imagine all music has disappeared

(Kinostart: 22.10.) Ab morgen früh ist alle Musik weg – was dann? Solche Gedanken-Experimente sind nach dem Geschmack von Bill Drummond. Er war Pop-Weltstar, bevor er die Branche radikal sabotierte: ein hinreißendes Querdenker-Porträt von Regisseur Schwietert.

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Randall Wright

Hockney

(Kinostart: 15.10.) Entertainer seines Ruhms: Mit pastellbunten Bildern des Anything Goes wurde David Hockney zur Pop-Art-Legende. Regisseur Wright porträtiert ihn wie fürs Familienarchiv – er ist von seinem Freund zu fasziniert, um nachzufragen.

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