Berlin

«Daumier ist ungeheuer!»

Ein «totaler Künstler», der «alles konnte»: So sah Max Liebermann seinen Kollegen Honoré Daumier. Neben berühmten Karikaturen und sarkastischen Porträt-Büsten sind im Liebermann Haus kaum bekannte Gemälde zu sehen – eine grandiose Werkschau.

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Berlin

Indien entdecken!

Autarkie war gestern: Zeitgenössische Kunst in Indien hat längst zu globalen Standards aufgeschlossen. Die Zitadelle Spandau zeigt Malerei der 1960er bis 1980er Jahre, faszinierende Panorama-Fotografie und Land-Art-Skulpturen.

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Bonn

The British Museum

Das British Museum beherbergt sieben Millionen Objekte von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Den immensen Reichtum seiner Schätze macht eine Auswahl in der Bundeskunsthalle deutlich – als faszinierende tour d´horizon durch alle Epochen.

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Berlin

K. H. Hödicke

Hödicke ist ein Grandseigneur der Berliner Kultur-Szene, die er seit mehr als 50 Jahren mitgeprägt hat. Die Berlinische Galerie zeigt einen gelungenen Überblick über seine variantenreich expressive Kunst – die erste Werkschau seit 20 Jahren.

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Köln

Das göttliche Herz der Dinge

Mehr als Azteken, Maya und Inka: Vor Ankunft der Spanier blühten in Lateinamerika seit Jahrtausenden Hochkulturen. Über ihre Künste bietet das Rautenstrauch-Joest-Museum einen anschaulichen Überblick – inklusive erotischer Keramik aus Peru.

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Steve McQueen

Obama macht es möglich

Das richtige Thema für den US-Präsidenten: Seitdem ein Farbiger im Weißen Haus sitzt, haben Rassismus-Filme Konjunktur. Regisseur Steve McQueen erklärt, warum in “Twelve Years a Slave” Stars die Nebenrollen und ein Newcomer die Hauptfigur spielen.

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Michael Fassbender

Twelve Years a Slave

(Kinostart: 16.1.) Sklaverei in Amerika, das größte Verbrechen der Menschheit, kommt fast nie ins Kino: Es fehlt an Zeugnissen. Einen Opfer-Erlebnisbericht von 1853 verfilmt Regisseur Steve McQueen werkgetreu: wohl der beste Geschichtsfilm des Jahres.

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Martin Scorsese

The Wolf of Wall Street

(Kinostart: 16.1.) Turbo-Achterbahnfahrt mit Sex & Drugs & Rock’n’Roll: Leonardo DiCaprio brilliert als Finanzhai mit dem Lebensstil von Caligula. Das malt Martin Scorsese lustvoll aus: Börse als organisierter Betrug wird zum höllischen Heidenspaß.

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Jia Zhangke

A Touch of Sin

(Kinostart: 16.1.) Ein schroffer Felsbrocken von Film: In vier Episoden porträtiert Regisseur Jia Zhangke Erniedrigte, die sich an ihren Peinigern rächen – und zeichnet ein Panorama des heutigen China, wie es im Westen völlig unbekannt ist.

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J.C. Chandor

Vom Segeln besessener Teenager

Segeln ist die teuerste Art, unbequem zu reisen: “All Is Lost”-Regisseur J.C. Chandor kennt sich mit Yachten aus. Im Interview erzählt er, wie er Robert Redford für seine Schiffbruch-Idee gewann und Kentern zur emotionalen Reise ins eigene Ich wird.

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Top-Ausstellungen 2013

Kunst ab 1945: Leben mit Pop

Freche Anfänge von Gerhard Richter, Sigmar Polke + Konrad Lueg in der Kunsthalle Düsseldorf - brillant ohne Originale.

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Gegenwart: Nuri Bilge Ceylan

Fesselnde Panorama-Fotografie des türkischen Autorenfilmers im Kunsthaus Nürnberg, inspiriert von C.D. Friedrich.

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Ethnologica: Minkisi-Figuren

Einzigartige Nagel-Fetische aus dem Kongo: Das Grassi-Museum in Leipzig zeigt erstmals seine bedeutende Sammlung.

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Hinter der Leinwand

Wie ein Déjà-vu

Vom Feuerkopf mit 20 bis zum Landesvater mit 70: Idris Elba spielt Nelson Mandela in allen Lebenslagen - was ihn an seine eigene Vita erinnert.

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Obama macht's möglich

"12 Years a Slave" von Steve McQueen bekam den Oscar als bester Film. Dabei sollen Stars nur Nebenrollen spielen, so der Regisseur.

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Als Kind vom Segeln besessen

JC Chandor gewann Robert Redford für seine Schiffbruch- Saga "All is lost". Kentern bedeutet, ins eigene Ich zu reisen, erklärt er.

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Berlin

Martin Kippenberger: sehr gut

Ein begnadeter Sprücheklopfer, Situations-Komiker, Wortkünstler und Kunstbildner: Martin Kippenberger war und ist eine kaum versiegende Inspirationsquelle. Zum 60. Geburtstag ehrt ihn der Hamburger Bahnhof mit einer großen Werkschau.

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Berlin

Margaret Bourke-White: Fotografien

Die erste Frau, die für das Life-Magazin und in der Sowjetunion fotografierte: Bourke-White war eine Pionierin in der Männer-Domäne Bild-Reportage. Der Martin-Gropius-Bau zeigt einen umfassenden Überblick über ihr vielfältiges Werk.

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Wuppertal

Peter Paul Rubens

Rubens ohne Rubensfrauen: Viele seiner überbordenden Gemälde spielen auf zeitgenössische Ereignisse an. Eine faszinierende Ausstellung im Von der Heydt-Museum zeigt den Barock-Maler als eminent politischen Künstler und Spitzen-Diplomaten.

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Köln

David Hockney: A Bigger Picture

Mit seinen Swimmingpool Paintings wurde der Pop-Art-Künstler berühmt. Nun zeigt das Museum Ludwig neue Landschafts-Ansichten: Monumentale Gemälde, teils am Computer entstanden, und Video-Installationen – ein kunterbunter Augenschmaus.

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Berlin

Heinz Mack

Jagd nach dem Licht: Als Mitgründer der ZERO-Gruppe wurde Heinz Mack ein Hauptvertreter von kinetischer Kunst und früher Land Art. Die Galerie ARNDT zeigt nun eine umfassende Werkschau mit Arbeiten aus 50 Jahren – bis zu bunten Geometrien.

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Robert Redford

All Is Lost

(Kinostart: 9.1.) Der alte Mann und das Meer: Robert Redford kämpft als schiffbrüchiger Segler unermüdlich um sein Überleben. Diese Seenot-Saga von JC Chandor, Regisseur von “Der große Crash – Margin Call”, ist ein minimalistisches Meisterwerk.

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Naomi Watts

Diana

(Kinostart: 9.1.) Die Person hinter dem Blitzlichtgewitter: Regisseur Oliver Hirschbiegel porträtiert die Prinzessin von Wales als Frau, die sich von höfischen Zwängen emanzipierte – und wird dafür von der britischen Yellow Press scharf kritisiert.

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Yuval Adler

Bethlehem

(Kinostart: 9.1.) Ein Spiegelkabinett aus Täuschungen und Selbsttäuschungen, aus dem es kein Entkommen gibt: Der israelische Regisseur Yuval Adler zeigt den Nahost-Konflikt selten nüchtern und analytisch – mit hervorragenden Laien-Schauspielern.

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Ben Stiller

Erstaunlicher Walter Mitty

(Kinostart: 1.1.) US-Version von Hans Guck in die Luft: Im Englischen ist der Titelheld Inbegriff eines Tagträumers. Die klassische Short Story verfilmt Ben Stiller als fantasievoll surreal-romantische Komödie, in der die Realität etwas kurz kommt.

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Jim Jarmusch

Only Lovers Left Alive

(Kinostart: 25.12.) Frohes Fest, Ihr Blutsauger! In seinem besten Film seit langem verwandelt Jim Jarmusch zwei Vampire in feinsinnige Bildungsbürger, die obskuren Kulturgütern frönen – zur Feier des Lebensgefühls von Postpunk in den 1980er Jahren.

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