Berlin

Martin Kippenberger: sehr gut

Ein begnadeter Sprücheklopfer, Situations-Komiker, Wortkünstler und Kunstbildner: Martin Kippenberger war und ist eine kaum versiegende Inspirationsquelle. Zum 60. Geburtstag ehrt ihn der Hamburger Bahnhof mit einer großen Werkschau.

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Berlin

Margaret Bourke-White: Fotografien

Die erste Frau, die für das Life-Magazin und in der Sowjetunion fotografierte: Bourke-White war eine Pionierin in der Männer-Domäne Bild-Reportage. Der Martin-Gropius-Bau zeigt einen umfassenden Überblick über ihr vielfältiges Werk.

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Wuppertal

Peter Paul Rubens

Rubens ohne Rubensfrauen: Viele seiner überbordenden Gemälde spielen auf zeitgenössische Ereignisse an. Eine faszinierende Ausstellung im Von der Heydt-Museum zeigt den Barock-Maler als eminent politischen Künstler und Spitzen-Diplomaten.

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Köln

David Hockney: A Bigger Picture

Mit seinen Swimmingpool Paintings wurde der Pop-Art-Künstler berühmt. Nun zeigt das Museum Ludwig neue Landschafts-Ansichten: Monumentale Gemälde, teils am Computer entstanden, und Video-Installationen – ein kunterbunter Augenschmaus.

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Berlin

Heinz Mack

Jagd nach dem Licht: Als Mitgründer der ZERO-Gruppe wurde Heinz Mack ein Hauptvertreter von kinetischer Kunst und früher Land Art. Die Galerie ARNDT zeigt nun eine umfassende Werkschau mit Arbeiten aus 50 Jahren – bis zu bunten Geometrien.

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Chiara Mastroianni

Les Salauds – Dreckskerle

(Kinostart: 26.12.) Blut, Regen und Bodennebel: Im Thriller von Regisseurin Claire Denis ist es ständig stockduster. Das verdunkelt die Enthüllung von perversem Kindesmissbrauch ebenso wie zahllose Schwächen des Films. Ein völlig verunglücktes Machwerk.

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Abdellatif Kechiche

Blau ist eine warme Farbe

(Kinostart: 19.12.) Autorenfilm-Skandalerfolg des Jahres: Der Cannes-Gewinner 2013 von Regisseur Kechiche wird für seine authentische lesbische Liebesgeschichte gelobt; manche stört viel expliziter Sex. Dahinter steht ein klassischer Bildungsroman.

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Abdellatif Kechiche

Heutige Jugend beeindruckt mich

Mit „Blau ist eine warme Farbe“ über zwei junge Lesben gewann Abdellatif Kechiche die Goldene Palme in Cannes. Der gebürtige Tunesier kam als Kind nach Frankreich; ein Interview über die späte sexuelle Revolution und seine Bewunderung für Mitterrand.

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Nicole Holofcener

Genug gesagt

(Kinostart: 19.12.) Wem sollte eine Frau mehr Gehör schenken: der neuen besten Freundin oder dem neuen Lover? In ihrer geistreichen Sittenkomödie erkundet Regisseurin und Drehbuchautorin Nicole Holofcener das vertrackte Wesen der Dreiecksbeziehung.

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Tomáš Luňák + Jaroslav Rudiš

Jeder trägt Alois Nebel mit sich

Der Animationsfilm “Alois Nebel” war in Tschechien ein Knüller – obwohl die Hauptfigur ein einsamer Provinz-Bahner ist. Regisseur Luňák und Drehbuchautor Rudiš über ihr langwieriges Rotoskopie-Verfahren, Coming Out für Eltern und ein Land ohne Helden.

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Top-Ausstellungen 2013

Kunst ab 1945: Leben mit Pop

Freche Anfänge von Gerhard Richter, Sigmar Polke + Konrad Lueg in der Kunsthalle Düsseldorf - brillant ohne Originale.

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Gegenwart: Nuri Bilge Ceylan

Fesselnde Panorama-Fotografie des türkischen Autorenfilmers im Kunsthaus Nürnberg, inspiriert von C.D. Friedrich.

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Ethnologica: Minkisi-Figuren

Einzigartige Nagel-Fetische aus dem Kongo: Das Grassi-Museum in Leipzig zeigt erstmals seine bedeutende Sammlung.

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Hinter der Leinwand

Wie ein Déjà-vu

Vom Feuerkopf mit 20 bis zum Landesvater mit 70: Idris Elba spielt Nelson Mandela in allen Lebenslagen - was ihn an seine eigene Vita erinnert.

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Obama macht's möglich

"12 Years a Slave" von Steve McQueen bekam den Oscar als bester Film. Dabei sollen Stars nur Nebenrollen spielen, so der Regisseur.

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Als Kind vom Segeln besessen

JC Chandor gewann Robert Redford für seine Schiffbruch- Saga "All is lost". Kentern bedeutet, ins eigene Ich zu reisen, erklärt er.

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Berlin

Olafur Eliasson

Rundreise durch Island mit dessen berühmtesten Künstler: Seine Foto-Serien erheben die einzigartigen Landschaften der Insel zu Kunstwerken. Die Galerie neugerriemschneider zeigt sie als streng angeordnete Wand-Installationen.

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Ludwigshafen

Schwestern der Revolution

So viel weibliche Avantgarde-Kunst vom Beginn des 20. Jahrhunderts war nie zuvor in Deutschland zu sehen: Das Wilhelm-Hack-Museum zeigt 112 Werke von zwölf russischen Künstlerinnen – als Rückblick auf eine Revolution der Ästhetik.

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Dresden

geteilt | ungeteilt

Im geteilten Deutschland näherten sich Formensprachen der Kunst rascher einander an als die Politik: Das zeigt das Albertinum mit einer großen Überblicks-Schau, die Künstlern abseits des offiziellen Betriebs viel Platz einräumt.

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Berlin

Visions of Modernity

Scheiden tut weh: Die Guggenheim Stiftung verabschiedet sich aus Berlin mit einer Ausstellung von Meisterwerken der Moderne aus ihrer Sammlung. Künftig führt die Deutsche Bank ihre Kunsthalle Unter den Linden in Eigenregie weiter.

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Köln

Glanz der Kaiser von China

Die Verbotene Stadt beherbergt eine der größten Kunst-Sammlungen der Welt. 200 Meisterwerke sind nun im Museum für Ostasiatische Kunst zu sehen: Sie zeigen die Pracht einer fremdartigen Kultur – und überraschen mit Einflüssen aus Europa.

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Tomáš Luňák

Alois Nebel

(Kinostart: 12.12.) Bester europäischer Animationsfilm 2012: Herausragende Verfilmung der tschechischen Graphic Novel über einen Eisenbahner im früheren Sudetenland. Sein Schicksal verdichtet Regisseur Tomás Lunák zur Allegorie des Grenzlandes.

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Lucy Mulloy

Una Noche - Eine Nacht in Havanna

(Kinostart 12.12.) Leben auf Kuba nicht als Klischee-Parade mit Rum und Son-Musik, sondern als authentisches Jugend-Drama: Ein Trio flieht übers Meer, weil es die Enge nicht mehr aushält – unsentimental präzise von Regisseurin Lucy Molloy gefilmt.

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Marc Rensing

Die Frau, die sich traut

(Kinostart: 12.12.) Durch Todesangst gedopte Powerfrau aus dem Osten: Eine Ex-Leistungssportlerin will den Mount Everest im Wasser bezwingen, anstatt sich weiter für ihre Familie aufzuopfern. Regisseur Marc Rensing inszeniert knapp und pointiert.

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Joel + Ethan Coen

Sich treiben lassen, ist die Story

Nach dem Neo-Western “True Grit” nun das Folkmusiker-Porträt “Inside Llewyn Davis”: Die Coen-Brüder suchen ihre Themen nicht nach Marktgängigkeit aus. Ein Interview über die große Aufgabe, von einer Figur zu erzählen, der nichts Aufregendes passiert.

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Joel + Ethan Coen

Inside Llewyn Davis

(Kinostart: 5.12.) Wintertage im Leben eines verhinderten Weltstars: Die Coen-Brüder porträtieren einen Folk-Musiker der 1960er Jahre, dem trotz Talent und heißem Bemühen nichts gelingt. Selten war kreatives Scheitern so schön anzusehen.

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