Leipzig

Minkisi – Skulpturen vom Kongo

Mit Nägeln gespickte Figuren helfen in allen Lebenslagen: Sie zählen zu den eindrucksvollsten Werken afrikanischer Kulturen. Das Grassi Museum stellt seine bedeutende Sammlung erstmals öffentlich aus – und rehabilitiert den Fetischismus.

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Weimar + Jena

Henry van de Velde

Der Alleskünstler: Henry van de Velde war ein genialer Gestalter – für alles vom Fährschiff bis zum Manschetten-Knopf. Zum 150. Geburtstag präsentiert das Neue Museum Weimar sein Jugendstil-Gesamtwerk, und die Kunstsammlung Jena sein Umfeld.

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Berlin

Von Beckmann bis Warhol

Da kommt fast kein Privatsammler mit: Die Bayer AG hat in 100 Jahren rund 2000 Kunstwerke angekauft. 240 Stücke der Firmen-Kollektion werden nun im Martin-Gropius-Bau erstmals öffentlich ausgestellt – eine beeindruckend hochwertige Auswahl.

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München/ Hamburg/ Überlingen

Spinifex Arts Project

Mit Gemälden vor Gericht ziehen: Damit erstritten Aborigines aus dem Südwesten Australiens 1997 die Rückgabe ihres angestammten Landes. Ihre farbenprächtigen, so komplexen wie geschichtsträchtigen Bilder sind nun in drei Städten zu sehen.

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Nürnberg

Fotografien von Nuri Bilge Ceylan

Anatoliens spröde Schönheit im Cinemascope-Format: Das Kunsthaus zeigt Porträt- und Landschafts-Aufnahmen des bedeutenden türkischen Regisseurs, der dafür Anleihen bei Malern der deutschen Romantik macht. Eine grandiose Ausstellung.

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Sérgio Andrade

Im Dunklen Grün

(Kinostart: 6.3.) Wo die wilden Maracujas wachsen: Ein Junge wohnt mit seiner Familie am Rand des Urwalds – und geht verloren, als er etwas wagt. Regisseur Andrade zeigt authentisch das Leben in Amazonien, findet sich aber im Dschungel kaum zurecht.

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Paul W.S. Anderson

Pompeii (3D)

(Kinostart: 27.2.) Selten hat man die finale Katastrophe so herbeigesehnt: ein Sandalenfilm als Wiedergänger sattsam bekannter Blockbuster. Regisseur Anderson lässt eine antike Welt untergehen, die man keinen Augenblick länger ertragen würde.

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Stephen Frears

Philomena

(Kinostart: 27.2.) Profi-Spötter Stephen Frears entdeckt das Kino der Herzen: Der britische Regisseur verfilmt eine Human-Interest-Story um Mütter, denen Klöster ihre Kinder wegnahmen. In der Hauptrolle glänzt Judi Dench mit unverwüstlichem Humor.

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Abbas Kiarostami

Like Someone in Love

(Kinostart: 27.2.) Quatschen, bis der Gehörnte kommt: Ein alter Gelehrter bestellt ein Callgirl, doch aus dem Schäferstündchen wird nichts. Stattdessen lässt der iranische Regisseur Kiarostami seine japanischen Schauspieler ausufernd palavern.

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Charlotte Gainsbourg

War für anstößigen Sex zuständig

Für Lars von Trier würde Charlotte Gainsbourg beim Dreh alles tun, doch das Skript zu “Nymphomaniac” jagte ihr Angst ein. Im Interview spricht sie über seinen respektvollen Umgang mit Schauspielern wie Porno-Darstellern – und seine Liebe zu Frauen.

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Top-Ausstellungen 2013

Kunst ab 1945: Leben mit Pop

Freche Anfänge von Gerhard Richter, Sigmar Polke + Konrad Lueg in der Kunsthalle Düsseldorf - brillant ohne Originale.

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Gegenwart: Nuri Bilge Ceylan

Fesselnde Panorama-Fotografie des türkischen Autorenfilmers im Kunsthaus Nürnberg, inspiriert von C.D. Friedrich.

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Ethnologica: Minkisi-Figuren

Einzigartige Nagel-Fetische aus dem Kongo: Das Grassi-Museum in Leipzig zeigt erstmals seine bedeutende Sammlung.

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Hinter der Leinwand

Wie ein Déjà-vu

Vom Feuerkopf mit 20 bis zum Landesvater mit 70: Idris Elba spielt Nelson Mandela in allen Lebenslagen - was ihn an seine eigene Vita erinnert.

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Obama macht's möglich

"12 Years a Slave" von Steve McQueen bekam den Oscar als bester Film. Dabei sollen Stars nur Nebenrollen spielen, so der Regisseur.

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Als Kind vom Segeln besessen

JC Chandor gewann Robert Redford für seine Schiffbruch- Saga "All is lost". Kentern bedeutet, ins eigene Ich zu reisen, erklärt er.

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Berlin + Graz

Kultur:Stadt

Abgesang auf den Bilbao-Effekt: Neue Kultur-Bauten können eine Stadt nur beleben, wenn sie ins Umfeld eingebettet werden. Das zeigt anschaulich eine Architektur-Ausstellung in der Akademie der Künste – mit Modellen und viel iPad-Klimbim.

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Wolfsburg + Hamburg

Steve McCurry - Im Fluss der Zeit

Augen, deren Blick man nie vergisst: Der Fotograf Steve McCurry dokumentiert die fremdartige Schönheit Asiens und seiner Menschen. Das Kunstmuseum präsentiert seine hinreißend farbsatten Aufnahmen erstmals in Deutschland.

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Dresden

Die Erschütterung der Sinne

Constable, Delacroix, Friedrich und Goya: So viele Genies der romantischen Malerei sind in keinem deutschen Museum zu sehen. Das Albertinum zeigt sie nun in einer Ausstellung – deren willkürliches Konzept und konfuse Hängung verwirrt.

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Berlin

Wiedereröffnung Museum Berggruen

Doppelt so viel Platz für Picasso und Paul Klee: Nach zwei Jahren öffnet das erweiterte Museum Berggruen wieder seine Pforten. Seine grandiose Kollektion der Klassischen Moderne wird nun vollständig und großzügig gezeigt.

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Chemnitz/ Bietigheim/ Hamburg

Conrad Felixmüller

Sein Frühwerk ziert jedes Expressionismus-Handbuch, danach wurde es still um ihn: Was Felixmüller nach 1930 malte, ist weitgehend vergessen. Diese Schau zeigt 200 Werke aus allen Schaffens-Phasen; als erste Retrospektive seit 22 Jahren.

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Lars von Trier

Nymph( )maniac – Teil 1

(Kinostart: 20.2.) Weder Porno-Epos noch Melancholie-Beschwörung: Lars von Trier unterläuft mit seinem Episodenfilm über eine Nymphomanin alle zuvor geschickt geschürten Erwartungen. Stattdessen gibt er sich seinem zügellosen Spieltrieb hin.

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Florin Piersic Jr.

Killing Time – Zeit zu sterben

(Kinostart: 20.2.) Von der Ödnis des Auftragskiller-Daseins: Der rumänische Regisseur Florin Piersic Jr. lässt zwei Gangster auf ihre Opfer warten. Leider haben sich die beiden nichts zu sagen. Das wird 100 Minuten lang nervtötend ausgewalzt.

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George Clooney

The Monuments Men

(Kinostart: 20.2.) Geschichtsklitterung für einen guten Zweck: George Clooney lässt ein großes Star-Ensemble bei Kriegsende Kunst aus Bergwerken bergen. Im Stil von Indiana Jones oder Tick, Trick und Track: eine Gag-Parade in Fantasialand.

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Berlin

Atmosphäre nur in der Warteschlange

Highlight des Hauptstadt-Marketings: Die 64. Berlinale war größer, werbeträchtiger und überlaufener denn je. Nur die Orientierung ist ihr völlig abhanden gekommen: Das zeigen die Preisvergabe ebenso drastisch wie die Programme der Sektionen.

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Andreas Prochaska

Das finstere Tal

(Kinostart: 13.2.) Perfekter Western aus Südtirol: Regisseur Andreas Prochaska lässt einen mysteriösen Fremden im verschneiten Berg-Dorf alte Rechnungen begleichen. Formvollendet sorgfältig inszeniert – als hätte Sergio Leone in den Alpen gedreht.

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