Bonn

Kleopatra: Die ewige Diva

Bevorzugt mit blankem Busen: Das sagenhafte Schicksal der ägyptischen Herrscherin fasziniert seit der Antike. Wie ihr Femme-fatale-Image sich im Lauf der Jahrhunderte wandelte, zeigt die Bundeskunsthalle in einer opulenten Ausstellung.

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Wermsdorf bei Leipzig

Schloss Hubertusburg

Wer hierher wollte, musste verrückt sein: Schloss Hubertusburg, das “sächsische Versailles”, war lange Psychiatrie-Klinik. Vor 250 Jahren schrieb es Weltgeschichte; die Jubiläums-Schau erinnert an alten Glanz, erwähnt aber kaum, wie es dazu kam.

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Düsseldorf

Leben mit Pop

1963 brachten die späteren Superstars Gerhard Richter, Sigmar Polke und Konrad Lueg die Pop Art nach Deutschland − und nannten sie “kapitalistischen Realismus”. Was daraus wurde, rekonstruiert die Kunsthalle hervorragend ohne Originalitätszwang.

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Berlin + Herne

Uruk: 5000 Jahre Megacity

Schrift, Massenproduktion und Großbauten: Alles entstand in Uruk. Der Ort im Südirak ist eine der ältesten Städte der Welt. Das Pergamon-Museum zeigt eine große Überblicksschau, die aber kein Gesamtbild der sumerischen Gesellschaft ergibt.

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Düsseldorf

Avante Brasil

Gibt es eine spezifisch brasilianische Moderne? Vor 50 Jahren sehr wohl in der Bewegung des “Neoconcretismo”. Doch davon ist wenig übrig geblieben, wie diese Ausstellung mit aktuellen Beiträgen von acht Teilnehmern in “Kunst im Tunnel” zeigt.

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Philippe de Chauveron

Monsieur Claude und seine Töchter

(Kinostart: 24.7.) Französische Multikulti-Familienkomödie: Mit jeder Heirat holen die Töchter von Monsieur Claude eine andere Weltkultur ins Haus. Regisseur de Chauveron spießt Vorurteile und Klischees angenehm unverkrampft und provokativ auf.

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Hayao Miyazaki

Wie der Wind sich hebt

(Kinostart: 17.7.) Historien-Epos aus Sicht eines Flugzeug-Ingenieurs: Zeichentrick-Legende Hayao Miyazaki greift für seinen letzten Film zu hartem Stoff. Den er schwerelos stemmt – ein himmlisch poetisches Panorama von Japan in der Zwischenkriegszeit.

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Dmitri Nabokov

Der Schmetterlingsjäger

(Kinostart: 17.7.) Uni-Seminar auf der Leinwand: Film-Essayist Harald Bergmann versucht sich am Weltliteraten Vladimir Nabokov. Mit Biographie-Rückblenden, nachgespielten Roman-Szenen und Theorie-Debatten – nur für Kenner seines Werks voll verständlich.

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Heiner Lauterbach

Wir sind die Neuen

(Kinostart: 17.7.) Freak-Renter treffen auf Spießer-Studis: Alt-68er im Ruhestand drehen das Schema des Generationskonflikts um. “Shoppen”-Regisseur Ralf Westhoff macht daraus eine vergnügliche Komödie, die stellenweise unter überzogenen Klischees leidet.

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Jean-Pierre Jeunet

Die Karte meiner Träume (3D)

(Kinostart: 10.7.) Aus Paris nach Montana: Mit „Die fabelhafte Welt der Amélie“ gelang Regisseur Jeunet ein Welterfolg. Nun verfilmt er einen US-Roman über ein Wunderkind: als verspielt ausgeschmückte Odyssee, die allerdings arg formelhaft wirkt.

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Flop-Ausstellungen 2014

Antike: Die Wikinger

Diese Kaperfahrer beeindrucken keinen: kleinteilige und fantasielose Materialschlacht von Fundstücken im Martin-Gropius-Bau.

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Kunst bis 1900: Feuerbach + Lagerfeld

Muse trifft Softporno - die Kunsthalle in Hamburg mixt Porträts und Erotik-Fotos: absurde Kombination.

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1900 bis 1945: Avantgarde!

Ohne Worte: Ein Saal ist mit Bildern gepflastert, der zweite mit Vitrinen. Erklärungen fehlen im Berliner Kulturforum.

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Kunst im Film

Mr. Turner - Meister des Lichts

Ein Maler-Genie als Grobian: Mike Leigh erweitert sein Porträt des größten englischen Malers zum grandiosen Epochen-Panorama.

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Das Salz der Erde

Sebastião Salgado fotografierte unsagbares Leid und strahlende Schönheit in den entlegensten Winkeln der Erde - nun erzählt er Wim Wenders sein Leben.

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Das große Museum

Das Kunsthistorische Museum in Wien ist eine Welt für sich. Johannes Holzhausen blickt lakonisch und stilvoll hinter die Kulissen.

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Altenburg

Raden Saleh

Ein Prinz aus dem Orient als Pionier der kulturellen Globalisierung: Raden Saleh aus Java malte als erster Asiate Ölbilder. In Indonesien wird er wie ein Nationalheld verehrt; erstmals in Europa stellt das Lindenau-Museum sein Werk ausführlich vor.

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Chemnitz + Böblingen

Franziska Strauss

Tanz als Schwerstarbeit: Körper auf Fotos von Franziska Strauss wirken, als kämen sie aus dem Bergwerksschacht. Zugleich strahlen sie zeitlose Würde aus wie Nachfahren Alter Meister. Die Neue Sächsische Galerie bietet einen faszinierenden Überblick.

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Hamburg

Maria Lassnig : Der Ort der Bilder

Körper-Bilder aus Österreich ohne Blut-Happenings: Die Malerin Maria Lassnig hat in ihren Bildern und Filmen stets ihrem Körpergefühl nachgespürt. In den Deichtorhallen ist nun eine hervorragende Retrospektive ihres Lebenswerks zu sehen.

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Berlin

Die nackte Wahrheit und anderes

Körper wird zu etwas, das man hat und nicht ist: Um 1900 entsteht die moderne Selbstwahrnehmung. Anhand von Nackt-Aufnahmen, die massenhaft im Umlauf kommen − das Museum für Fotografie präsentiert sie in allen Facetten.

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Berlin

Antes: Malerei 1958 – 2010

König der Kopffüßler: Horst Antes’ Geschöpfe bevölkerten die alte Bundesrepublik und verschwanden nach 1990 aus dem Blickfeld. Der Martin-Gropius-Bau wagt nun eine Wiederentdeckung, die den Geist einer untergegangenen Epoche heraufbeschwört.

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Tom Berninger

Mistaken for Strangers

(Kinostart: 10.7.) “The National” ist eine der zurzeit populärsten Indierock-Bands; Sänger Matt Berninger nimmt auf Tournee seinen Bruder Tom mit. Der dreht alles – daraus wird keine konventionelle Tour-Doku, sondern ein spannender Meta-Musik-Film.

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Yann Gonzalez

Begegnungen nach Mitternacht

(Kinostart: 10.7.) Swinger-Party als Höllentrip: Frivol parlieren die Gäste über ihre Leidenschaften, aber das Grauen treibt sie ihnen aus. Seine raffinierte Polygamie-Tragikomödie sabotiert Regisseur Yann Gonzalez mit abgeschmackten Mystery-Effekten.

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Irrfan Khan

Qissa – Der Geist ist ein Wanderer

(Kinostart: 10.7.) Gender Mainstreaming im Kinderzimmer: Ein Patriarch ohne Stammhalter erzieht seine Tochter zum Jungen – das geht schief. Das langatmige Kammerspiel von Regisseur Anup Singh breitet die Familien-Fixierung in Indien wortreich aus.

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Katrin + Susanne Heinz

Art’s Home Is My Kassel

(Kinostart: 10.7.) Alle fünf Jahre bricht die weltgrößte Kunstausstellung über eine mitteldeutsche Mittelgroßstadt herein – ohne sie zu verändern. Zwei Kasseler Schwestern gehen dem Phänomen nach, doch ihre Doku sammelt nur beliebige Impressionen.

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Freida Pinto

Ich habe zwei linke Füße

Im Drama “Wüstentänzer” spielt Freida Pinto eine tanzbesessene junge Iranerin, die heroinabhängig ist. Mit “Slumdog Millionaire” wurde sie 2008 weltberühmt, doch diese Rolle war die größte Herausforderung ihrer Laufbahn, erzählt Pinto im Interview.

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