Berlin

Geschlossene Gesellschaft

Selbst-Reflexion unter Ausschluss der Welt-Öffentlichkeit: Die Kunst-Fotografie in der DDR bildete völlig eigene Bild-Sprachen aus. Das zeigt die erste ihr gewidmete Überblicks-Ausstellung seit der Wende in der Berlinischen Galerie.

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Stuttgart

Die Welt der Kelten

Kelten-Ausstellungen haben Konjunktur: Nach Völklingen 2010/11 zeigt nun Stuttgart eine neue Überblicks-Schau zu ihrer rätselhaften Kultur – aufgegliedert in zwei Abteilungen, die besser ihre Standorte getauscht hätten.

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Baden-Baden

Der Rhein im 19. Jahrhundert

Boom der Rhein-Romantik: Als Dampfer und Bahn das Fluss-Tal erschlossen, wuchs die Lust auf Ritter-Burgen. Wie der Strom zugleich industrialisiert und idealisiert wurde, führt das Museum für Kunst und Technik im 19. Jahrhundert anschaulich vor.

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München + Würzburg + Halle/ S.

«Entartete Kunst»

Ende eines Kunst-Krimis: Vor zwei Jahren wurden mitten in Berlin 16 Skulpturen der klassischen Moderne gefunden. Die Nazis hatten sie als «entartete Kunst» beschlagnahmt, sie galten als verloren – nun sind sie in der Neuen Pinakothek zu sehen.

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Karlsruhe

Vidéo Vintage 1963–1983

Archäologie-Ausstellung audiovisueller Kunst: Das ZKM zeigt Künstler-Videos aus der Anfangszeit des Mediums, die das Centre Pompidou in Paris gesammelt hat – liebevoll zu TV-Wohnzimmern im Stil der 1960/70er Jahre arrangiert.

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Woody Allen

Blue Jasmine

(Kinostart: 7.11.) Neustart nach der Pleite: Eine Ex-High-Society-Lady bringt das Leben ihrer bodenständigen Schwester durcheinander. Cate Blanchett glänzt in dieser ungewohnt realitätsnahen Woody-Allen-Komödie – nach Motiven von Tennessee Williams.

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Aida Begić

Djeca - Kinder von Sarajevo

(Kinostart: 7.11.) Ein Bürgerkrieg, der nicht vergehen will: Regisseurin Aida Begić schildert den Alltag zweier Kriegswaisen in Bosniens Hauptstadt. Nüchterne Bilder der ruhelosen Kamera und eine nie ruhige Klangkulisse entfalten eigenartige Sogwirkung.

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Jeff Orlowski

Chasing Ice

(Kinostart: 7.11.) Klima-Katastrophe zum Anfassen: Der US-Naturfotograf James Balog dokumentiert das Abschmelzen der Gletscher. Regisseur Jeff Orlowski beobachtet ihn hautnah; seine grandiose Doku informiert sachlich mit spektakulären Bildern.

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Axel Ranisch

Auf den Wellen des Moments reiten

Regisseur Axel Ranisch hat Erfolg mit Low- bis No-Budget-Filmen: Er dreht ohne Förderung oder Drehbuch, dafür mitten aus dem Leben. Ein Gespräch über seinen Überraschungs-Hit “Dicke Mädchen” und den Nachfolger “Ich fühl mich Disco”.

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Axel Ranisch

Ich fühl mich Disco

(Kinostart 31.10.) Nach “Dicke Mädchen” porträtiert Axel Ranisch wieder einen Antihelden: Der pubertierende Florian muss mit Mamas Tod und Papas Moped zurechtkommen, obwohl er lieber Schlager singt. Schräg-ernster, rundum gelungener Wohlfühl-Film.

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Flop-Ausstellungen 2013

Antike: Uruk - Megacity im Irak

Das Pergamonmuseum müht sich, eine der ältesten Städte der Welt vorzustellen. Doch es gibt kaum etwas zu sehen.

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Kunst bis 1900: Schloss Hubertusburg

Hier wurde der erste weltweite Krieg beendet, aber das Museum stellt lieber Jagdwaffen aus: völlig provinziell.

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1900 bis 1945: Museum Berggruen

Pfusch des Jahres: im März pompös wieder eröffnet, 7 Monate später wegen Schimmelbefall geschlossen.

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Hinter der Leinwand

Heutige Jugend beeindruckt mich

"Blau ist eine warme Farbe" gewann in Cannes die Goldene Palme. Die lesbische Love Story widmet er der Sex-Revolution, sagt der Regisseur.

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Jeder ist Alois Nebel

Der abseitige Animations-Film über einsame Bahner ist in Tschechien ein Knüller. Die Macher stehen vor einem Rätsel.

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Sich treiben lassen ist die Story

Dem Held von "Inside Llewyn Davis" passiert nichts Aufregendes. Wie man das fesselnd filmt, erklären Joel + Ethan Coen.

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Berlin

Johannes Grützke

Der große Körper-Theatraliker: Seit einem halben Jahrhundert inszeniert Grützke raffiniert verschlüsselte Sitten-Bilder. Nun ehrt ihn seine Heimatstadt: mit dem Hannah-Höch-Preis samt umfassender Retrospektive im Ephraim-Palais.

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Cottbus

Weltsichten

Landschaft an sich gibt es nicht: Sie wird stets vom Betrachter konstruiert – und verrät mehr über ihn als über die Gegend. Das führt das Museum Dieselkraftwerk anhand von 200 Werken aus fünf Jahrhunderten anschaulich vor.

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Mannheim

Architecture China – 100 Projects

Nichts boomt in China mehr als der Bau: Ganze Stadtteile entstehen in Windeseile. Welche Architektur-Formen sich dort in jüngster Zeit herausgebildet haben, zeigen die REM Museen: anschaulich, facettenreich und Schwindel erregend.

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München

Haus der Kunst 1937 - 1955

Vergangenheits-Aufarbeitung in eigener Sache: Das Haus der Kunst zeigt zum 75-jährigen Bestehen die Geschichte des Baus vom NS-Kulturtempel bis zur Reha-Einrichtung für die Moderne in der Nachkriegs-Zeit – so wechselhaft wie die ganze Epoche.

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Venedig

Architektur-Biennale 2012

Auf der 13. Architektur-Ausstellung in Venedig sind deutsche Beiträge sehr präsent: Foto-Serien der Becher-Schule und ein Paradigmen-Wechsel im Deutschen Pavillon – der Architekt Muck Petzet empfiehlt Umnutzung anstelle von Neubauten.

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Erwin Wagenhofer

Alphabet

(Kinostart: 31.10.) Das Elend mit der Schule: Keiner ist mit ihr zufrieden. Erwin Wagenhofer auch nicht: Bildung muss ganz anders werden, fordert er. Über die Agrar- und Finanz-Industrie hat er brillante Dokus gedreht, doch diesmal geht er baden.

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Isabelle Huppert

Die Nonne

(Kinostart: 31.10.) Betschwester wider Willen im 18. Jahrhundert: Eine junge Frau wird ins Kloster abgeschoben. Regisseur Guillaume Nicloux nimmt dem Klassiker von Diderot die kirchenkritische Brisanz und verflacht ihn zur Selbstbefreiungs-Saga.

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Dorothee Wenner

Dramaconsult

(Kinostart: 24.10.) There is no business like Nigeria business: Drei Unternehmer aus Lagos wollen in Deutschland Kontakte knüpfen. Regisseurin Wenner begleitet sie und ihre “Berater” – eine subtile Doku über wechselseitige Fremdheit und Ängste.

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Caroline Link

Exit Marrakech

(Kinostart: 24.10.) Nach “Nirgendwo in Afrika” nun irgendwo in Marokko: Oscar-Preisträgerin Caroline Link inszeniert einen Vater-Sohn-Konflikt in der Wüste. Nur das Zusammenspiel der Hauptdarsteller bewahrt den Film vor dem Abdriften ins Rührstück.

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Benjamin Biolay

Unter dem Regenbogen

(Kinostart: 17.10.) Ein Prinz verliert seinen Schuh, eine verpeilte Fee lernt Autofahren, und der böse Wolf ist Musikkritiker. Regisseurin Agnès Jaoui gelingt ein geistreicher Märchen-Remix: mit Star-Chansonnier Benjamin Biolay in einer Hauptrolle.

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