Berlin

«Welt will Grunewald von mir»

Im Clinch mit Kaiser Wilhelm II. wurde Walter Leistikow zu einem der bekanntesten Landschafts-Maler um 1900. Einen bedeutenden Nachlass seiner subtilen Natur-Studien erhält nun das Bröhan-Museum; es zeigt sie als umfangreiche Werkschau.

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Frankfurt am Main

Schwarze Romantik

Schaurig schöne Geisterbahn der Kunstgeschichte: Seit dem 18. Jahrhundert frönen Maler der Lust am Abseitigen und Abgründigen. Diese Traditionslinie des Makabren zeichnet das Städel Museum mit 200 Werken bis zum Surrealismus nach.

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Bochum/ Wiesbaden/ Chemnitz

Abbas Kiarostami

Welt in Winterstarre: Ihr schwarzweißes Lichterspiel arrangiert der iranische Star-Regisseur zu betörend schönen Fotografien. Seine an Tusche-Malerei und Impressionismus erinnernden Aufnahmen sind erstmals im deutschsprachigen Raum zu sehen.

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Karlsruhe

Corot: Natur und Traum

In Frankreich gilt Corot als bedeutendster Landschafts-Maler des 19. Jahrhunderts. Die Kunsthalle zeigt nun seine erste große Retrospektive in Deutschland: eine fulminante Ausstellung, die düstere Aspekte seines Werks offenbart.

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Köln

1912 – Mission Moderne

Wie man eine neue Kunst-Epoche inszeniert: Die legendäre Sonderbund-Schau 1912 in Köln setzte die Moderne in Deutschland mit einem Paukenschlag durch. Zum 100. Jahrestag zeigt das Wallraf-Richartz-Museum ihre spektakuläre Rekonstruktion.

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Mads Mikkelsen

Die Jagd

(Kinostart: 28.3.) Hetzjagd auf den Kinderschänder: Ein Mann wird fälschlich der Pädophilie beschuldigt. Trotz großartiger Darsteller und stimmungsvoller Bilder inszeniert Regisseur Thomas Vinterberg sein Drama etwas zu übertrieben.

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Geoffrey Rush

The Best Offer – Das höchste Gebot

(Kinostart: 21.3.) Psycho-Thriller im Kunsthandel: Ein Auktionator kann und hat alles, nur keine Frau – bis er einer mysteriösen Auftraggeberin verfällt. Kunst interessiert Regisseur Guiseppe Tornatore weniger als ein brutaler Bluff.

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Rønning + Sandberg

Kon-Tiki

(Kinostart: 21.3.) Die große Überfahrt: Mit einem Floß zeigte Thor Heyerdahl 1947, dass Pazifik-Inseln von Amerika aus besiedelt wurden. Nun ist seine legendäre Seereise als klassisches Abenteuer-Epos ohne übertriebenes Pathos verfilmt worden.

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Ulrich Seidl

Paradies: Glaube

(Kinostart: 21.3.) Fußsoldatin in der Sturmtruppe der Kirche: Im zweiten Teil seiner Paradies-Trilogie porträtiert Regisseur Seidl eine Frömmlerin, die ihre Mitbürger missioniert. Das subtile Sittenbild mündet in eine Machismo-Gewaltorgie.

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James Franco

Spring Breakers

(Kinostart: 21.3.) Ballermann in Florida: Mit Porträts kaputter US-Teenies wurde Regisseur Harmony Korine bekannt. Nun nimmt er studentische Strandparty-Rituale aufs Korn – mit einem überlangen Werbespot in wirrer Videoclip-Ästhetik.

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Nach der Vernissage

Upon Paper

Die Zeitschrift als Kunstwerk: Ein neues Magazin im XXL-Format macht es Lesern nicht leicht. Noch mehr zeigt der Projekt-Raum.

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art KARLSRUHE 2012

Jeder ein Sammler: Die badische Kunst-Messe zählt zu den drei bedeutendsten im deutschsprachigen Raum.

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Datenbank zu NS-Kunst

"Große Deutsche Kunstausstellungen" zeigten 1937 bis 1944 Hitlers Lieblings-Werke. Nun sind sie online für jedermann zugänglich.

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Hinter der Leinwand

Mehr Freizeit ohne Maschinen

Im Film «360» jagt Fernando Meirelles 15 Menschen über den Globus - und beklagt im Gespräch die klein gewordene Welt.

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Sex gehört zum Kino dazu

Skandal-Autor Frédéric Beigbeder verfilmt sein Liebes-Lebens: Im Interview spricht er über Panik-Attacken beim Drehen.

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Gemalter Film

100 Entwürfe im Museum Folkwang: Der italienische Plakat-Maler Renato Casaro verdichtet zwei Stunden Kino in einem Bild.

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Berlin

Im Licht von Amarna

Vor 100 Jahren wurde die Büste der Nofretete entdeckt. Ihr Gatte Pharao Echnaton begründete in Ägypten den ersten Monotheismus, der bald wieder unterging: Zum Jubiläum stellt das Neue Museum diese antike Kultur-Revolution prachtvoll aus.

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Berlin

Geschlossene Gesellschaft

Selbst-Reflexion unter Ausschluss der Welt-Öffentlichkeit: Die Kunst-Fotografie in der DDR bildete völlig eigene Bild-Sprachen aus. Das zeigt die erste ihr gewidmete Überblicks-Ausstellung seit der Wende in der Berlinischen Galerie.

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Stuttgart

Die Welt der Kelten

Kelten-Ausstellungen haben Konjunktur: Nach Völklingen 2010/11 zeigt nun Stuttgart eine neue Überblicks-Schau zu ihrer rätselhaften Kultur – aufgegliedert in zwei Abteilungen, die besser ihre Standorte getauscht hätten.

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Baden-Baden

Der Rhein im 19. Jahrhundert

Boom der Rhein-Romantik: Als Dampfer und Bahn das Fluss-Tal erschlossen, wuchs die Lust auf Ritter-Burgen. Wie der Strom zugleich industrialisiert und idealisiert wurde, führt das Museum für Kunst und Technik im 19. Jahrhundert anschaulich vor.

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München + Würzburg

«Entartete Kunst»

Ende eines Kunst-Krimis: Vor zwei Jahren wurden mitten in Berlin 16 Skulpturen der klassischen Moderne gefunden. Die Nazis hatten sie als «entartete Kunst» beschlagnahmt, sie galten als verloren – nun sind sie in der Neuen Pinakothek zu sehen.

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Roberto Moreira

Paulista

(Kinostart: 14.3.) Liebesleid in der Mega-City: Drei Hochhaus-Bewohner suchen in São Paulo nach Herzensglück – und scheitern an Großstadt-Problemen. Ihre Desillusionierung inszeniert Regisseur Moreira unspektakulär, doch äußerst präzise.

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Anthony Hopkins

Hitchcock (2012)

(Kinostart: 14.3.) Ein Psycho-Drama über «Psycho»: Der Horror-Klassiker wäre beinahe gescheitert – aus Geldmangel und Ehe-Streit. Regisseur Sacha Gervasi rehabilitiert Hitchcocks Frau in einem so spannenden wie amüsanten Film über den Film.

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Gael García Bernal

¡No!

(Kinostart: 7.3.) Wie man einen Diktator mit TV-Werbespots stürzt: Dem Rückblick auf Chiles Referendum 1988 gegen Pinochet gibt Regisseur Pablo Larrain einen charmanten Nostalgie-Look – mit einer Hauptfigur im zeitlos aktuellen Dilemma.

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Bille August + Jeremy Irons

Nachtzug nach Lissabon

(Kinostart: 7.3.) Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Pascal Mercier als Euro-Großproduktion: Der dänische Regisseur Bille August jagt ein internationales Star-Ensemble durch die Handlung, doch vom Flair des Romans bleibt wenig übrig.

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Sylvie Michel

Die feinen Unterschiede

(Kinostart: 7.3.) Ein Arzt erzieht seinen Sohn mit Taxi-Geld, seine Putzfrau verbietet ihrer Tochter das Handy. Als beide verschwinden, kommt es zum sozialen Eklat – das zeigt Sylvie Michels Debüt-Film gelungen, aber nicht frei von Klischees.

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