Berlin

Auf den Spuren der Irokesen

Indianer ohne Winnetou: Die Irokesen in Nordost-Amerika lebten in Langhäusern aus Holz und hielten Verträge mit Perlenschnüren fest. Ihr einzigartiges Stämme-Bündnis bescherte ihnen Frieden; diese unbekannte Kultur stellt der Martin-Gropius-Bau vor.

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München

Jeff Wall in München

Akribisch inszenierte Fotos in großformatigen Leuchtkästen: Jeff Wall präsentiert seine Bilder wie Gemälde Alter Meister. Die Pinakothek der Moderne zeigt 19 seiner Werke: Ihre spezielle Stimmung einer Ruhe vor dem Sturm nutzt sich auf Dauer ab.

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Hamburg + Dresden

Dionysos – Rausch und Ekstase

Wein, Weib und Gesang: Dionysos ist der populärste antike Gott. Bucerius Kunstforum und Residenzschloss zeigen Kunstwerke aus drei Jahrtausenden: Ein sinnesfroher Mythen-Überblick, bei dem aber Veränderungen im Lauf der Zeit zu kurz kommen.

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Berlin

Arte Postale - Künstlerpost

Schreib mal wieder! Künstler verzieren Post gern mit Bildern, Skizzen und Collagen. Die Akademie der Künste breitet 700 Briefe und Postkarten aus: ein Sammelsurium ganz nach dem Geschmack von Akademie-Präsident und Postkarten-Verleger Klaus Staeck.

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Hamburg

Dänemarks Aufbruch in die Moderne

Als Schweißtropfen an der Nase noch Kunst-Skandale auslösten: Ab 1880 erlebte die dänische Malerei ihren “modernen Durchbruch”. Wie sie sich von Nationalromantik zum radikalen Symbolismus entwickelte, zeigt die Kunsthalle nüchtern und kompetent.

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Wolfgang Beltracchi

Die Kunst der Fälschung

(Kinostart: 6.3.) Die Welt will betrogen werden – Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi deckte die Nachfrage. In Arne Birkenstocks Doku zeigt er freimütig seine Tricks, während die Gegenseite eher zugeknöpft bleibt: ein liebevolles Spitzbuben-Porträt.

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Sérgio Andrade

Im Dunklen Grün

(Kinostart: 6.3.) Wo die wilden Maracujas wachsen: Ein Junge wohnt mit seiner Familie am Rand des Urwalds – und geht verloren, als er etwas wagt. Regisseur Andrade zeigt authentisch das Leben in Amazonien, findet sich aber im Dschungel kaum zurecht.

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Paul W.S. Anderson

Pompeii (3D)

(Kinostart: 27.2.) Selten hat man die finale Katastrophe so herbeigesehnt: ein Sandalenfilm als Wiedergänger sattsam bekannter Blockbuster. Regisseur Anderson lässt eine antike Welt untergehen, die man keinen Augenblick länger ertragen würde.

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Stephen Frears

Philomena

(Kinostart: 27.2.) Profi-Spötter Stephen Frears entdeckt das Kino der Herzen: Der britische Regisseur verfilmt eine Human-Interest-Story um Mütter, denen Klöster ihre Kinder wegnahmen. In der Hauptrolle glänzt Judi Dench mit unverwüstlichem Humor.

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Abbas Kiarostami

Like Someone in Love

(Kinostart: 27.2.) Quatschen, bis der Gehörnte kommt: Ein alter Gelehrter bestellt ein Callgirl, doch aus dem Schäferstündchen wird nichts. Stattdessen lässt der iranische Regisseur Kiarostami seine japanischen Schauspieler ausufernd palavern.

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Flop-Ausstellungen 2013

Antike: Uruk - Megacity im Irak

Das Pergamonmuseum müht sich, eine der ältesten Städte der Welt vorzustellen. Doch es gibt kaum etwas zu sehen.

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Kunst bis 1900: Schloss Hubertusburg

Hier wurde der erste weltweite Krieg beendet, aber das Museum stellt lieber Jagdwaffen aus: völlig provinziell.

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1900 bis 1945: Museum Berggruen

Pfusch des Jahres: im März pompös wieder eröffnet, 7 Monate später wegen Schimmelbefall geschlossen.

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Europäischer Filmpreis 2013

Bester Dokumentarfilm

"The Act of Killing" von Joshua Oppenheimer: über Mafia-Mörder in Indonesien, die 1965 straflos Landsleute massakrierten.

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Bester Animationsfilm

"The Congress" von Ari Folman: ambitionierte Verfilmung eines Science-Fiction-Romans von Stanislaw Lem.

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Lebenswerk-Preis

Für Catherine Deneuve, Grande Dame des französischen Kinos; etwa im brillanten Musical "Les bien-aimés" von Christophe Honoré.

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Berlin

Picasso: Frauen – Stiere – Meister

Meister aller Kunst-Klassen und -Techniken: Picasso bleibt der wichtigste Künstler des 20. Jahrhunderts. Wie virtuos vielseitig er war, führt das Kupferstichkabinett vor: mit Grafiken aus eigenem Bestand in einer innovativ inszenierten Ausstellung.

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München

Pompeji – Leben auf dem Vulkan

Schlagartig erstarb jedes Leben: Der Vesuv-Ausbruch 79 n. Chr. ist die berühmteste Naturkatastrophe aller Zeiten. Die Hypo-Kunsthalle zeigt frisch restaurierte Funde aus Pompeji, blendend inszeniert: faszinierende Einblicke in den Alltag antiker Römer.

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Berlin

1813: Schlachtfeld bei Leipzig

Kann man ein historisches Ereignis mithilfe eines einzigen Bildes erklären? Das Deutsche Historische Museum versucht es mit einem Propaganda-Gemälde über die Völkerschlacht – doch seine Gedenk-Ausstellung kommt nicht ohne 300 weitere Objekte aus.

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Frankfurt am Main

Hélio Oiticica + Brasiliana

Expeditionen auf einen kaum bekannten Kunst-Kontinent: Das MMK stellt den “Andy Warhol Brasiliens” erstmals in Deutschland ausführlich vor. Die Schirn präsentiert acht große Raum-Installationen – ein alle Nerven kitzelndes Fest für die Sinne.

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Berlin

Ausweitung der Kampfzone

Begraben unter der Last der deutschen Geschichte und sperrigem Plunder: Nach den gelungenen ersten beiden Teilen enttäuscht die dritte Sammlungs-Präsentation der Neuen Nationalgalerie mit Werken von 1968 bis 2000. Da hilft nur Entrümpelung.

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Charlotte Gainsbourg

War für anstößigen Sex zuständig

Für Lars von Trier würde Charlotte Gainsbourg beim Dreh alles tun, doch das Skript zu “Nymphomaniac” jagte ihr Angst ein. Im Interview spricht sie über seinen respektvollen Umgang mit Schauspielern wie Porno-Darstellern – und seine Liebe zu Frauen.

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Lars von Trier

Nymph( )maniac – Teil 1

(Kinostart: 20.2.) Weder Porno-Epos noch Melancholie-Beschwörung: Lars von Trier unterläuft mit seinem Episodenfilm über eine Nymphomanin alle zuvor geschickt geschürten Erwartungen. Stattdessen gibt er sich seinem zügellosen Spieltrieb hin.

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Florin Piersic Jr.

Killing Time – Zeit zu sterben

(Kinostart: 20.2.) Von der Ödnis des Auftragskiller-Daseins: Der rumänische Regisseur Florin Piersic Jr. lässt zwei Gangster auf ihre Opfer warten. Leider haben sich die beiden nichts zu sagen. Das wird 100 Minuten lang nervtötend ausgewalzt.

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George Clooney

The Monuments Men

(Kinostart: 20.2.) Geschichtsklitterung für einen guten Zweck: George Clooney lässt ein großes Star-Ensemble bei Kriegsende Kunst aus Bergwerken bergen. Im Stil von Indiana Jones oder Tick, Trick und Track: eine Gag-Parade in Fantasialand.

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Berlin

Atmosphäre nur in der Warteschlange

Highlight des Hauptstadt-Marketings: Die 64. Berlinale war größer, werbeträchtiger und überlaufener denn je. Nur die Orientierung ist ihr völlig abhanden gekommen: Das zeigen die Preisvergabe ebenso drastisch wie die Programme der Sektionen.

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