Artikel von Marcus Woeller (59)

Marcus Woeller ist Kunsthistoriker und lebt in Berlin. Seit 2003 arbeitet er als Journalist und Redakteur. Seine Reportagen, Interviews und Kritiken zum Kunstmarkt, zu Kunst, Architektur und Artverwandtem sind in der tageszeitung, der Welt und der Welt am Sonntag, der Frankfurter Rundschau, dem Züricher Tages-Anzeiger, dem Tagesspiegel und der Berliner Morgenpost erschienen.

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Venedig

55. Biennale

Bühne frei für die Sammelwütigen: Im „Enzyklopädischen Palast“ frönen Künstler ihrer Leidenschaft für seltsame Systeme, Chroniken ohne Ende und Aufzeichnungen aller Art. Die Outsider bringen frischen Wind in den routinierten Biennale-Betrieb.

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Sandra Bullock

Taffe Mädels

(Kinostart: 4.7.) Shannon und Sarah sind ungleiche Partnerinnen. Aber sie müssen sich zusammenraufen. Paul Feig versucht mit „Taffe Mädels“ eine klassische Polizisten-Story als weibliche Buddy-Komödie zu inszenieren. Das ist leider nur mäßig lustig.

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Berlin

Kosmos Farbe. Itten - Klee

Alles so schön bunt hier: Die Schweizer Johannes Itten und Paul Klee beschäftigten sich am Bauhaus systematisch mit Farb-Theorien. Werke der beiden großen Einzelgänger stellt nun der Martin-Gropius-Bau gelungen einander gegenüber.

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Michael Trabitzsch

Max Beckmann - Departure

(Kinostart 6.6.) Mysteriöser Max Beckmann: Er war Picasso ebenbürtig, doch völlig anders. Die Umwälzungen seiner Epoche bannte er in vielschichtige, kaum entwirrbare Triptychen. Sie versucht Michael Trabitzschs Dokumentarfilm zu enträtseln.

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Berlin

Kapoor in Berlin

Glibber an die Wand schießen und in Körperöffnungen herumstochern: Mit monumentalen Installationen verwirklicht der Künstler Anish Kapoor pubertäre Fantasien. Dafür räumt ihm nun der Martin-Gropius-Bau das Erdgeschoss samt Lichthof frei.

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Berlin

Von Beckmann bis Warhol

Da kommt fast kein Privatsammler mit: Die Bayer AG hat in 100 Jahren rund 2000 Kunstwerke angekauft. 240 Stücke der Firmen-Kollektion werden nun im Martin-Gropius-Bau erstmals öffentlich ausgestellt – eine beeindruckend hochwertige Auswahl.

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Nicole Kidman

Stoker

(Kinostart: 9.5.) Sterben in Schönheit: Der neue Film von Südkoreas Regie-Chamäleon Park Chan-wook ist ein sehr stilvoll ausgestatteter Familien-Thriller. Delikate Details und das gute Ensemble lassen über den leicht verkorksten Plot hinwegsehen.

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Claudia Schmid

Richard Deacon - In Between

(Kinostart: 25.4.) Zweikampf von Innen- und Außenraum: Mit seinen verschlungenen und verschachtelten Groß-Skulpturen zählt Deacon zu den wichtigsten Gegenwarts-Bildhauern. Die Doku von Regisseurin Schmid beobachtet ihn geduldig und intensiv.

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Wolfsburg + Hamburg + Erfurt

Steve McCurry - Im Fluss der Zeit

Augen, deren Blick man nie vergisst: Der Fotograf Steve McCurry dokumentiert die fremdartige Schönheit Asiens und seiner Menschen. Das Kunstmuseum präsentiert seine hinreißend farbsatten Aufnahmen erstmals in Deutschland.

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Evelyn Schels

Georg Baselitz

(Kinostart: 11.4.) Zuhause beim Ehepaar Baselitz: Regisseurin Evelyn Schels hängt an den Lippen des Malerfürsten und lauscht seinen Erinnerungen. Ihre Doku beobachtet ihn ausgiebig im Atelier; eine Hommage als unkritische Home Story.

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