Artikel von Marcus Woeller (59)

Marcus Woeller ist Kunsthistoriker und lebt in Berlin. Seit 2003 arbeitet er als Journalist und Redakteur. Seine Reportagen, Interviews und Kritiken zum Kunstmarkt, zu Kunst, Architektur und Artverwandtem sind in der tageszeitung, der Welt und der Welt am Sonntag, der Frankfurter Rundschau, dem Züricher Tages-Anzeiger, dem Tagesspiegel und der Berliner Morgenpost erschienen.

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Colin Farrell + Noomi Rapace

Dead Man Down

(Kinostart: 4.4.) Doppelter Rache-Feldzug: Colin Farrell jagt die Mörder seiner Familie, Noomi Rapace einen Unfall-Fahrer. Solider Action-Thriller von «Verblendung»-Regisseur Niels Arden Oplev, der zwischen Reißer und Existenz-Drama schwankt.

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Berlin

«Daumier ist ungeheuer!»

Ein «totaler Künstler», der «alles konnte»: So sah Max Liebermann seinen Kollegen Honoré Daumier. Neben berühmten Karikaturen und sarkastischen Porträt-Büsten sind im Liebermann Haus kaum bekannte Gemälde zu sehen – eine grandiose Werkschau.

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Sylvie Michel

Die feinen Unterschiede

(Kinostart: 7.3.) Ein Arzt erzieht seinen Sohn mit Taxi-Geld, seine Putzfrau verbietet ihrer Tochter das Handy. Als beide verschwinden, kommt es zum sozialen Eklat – das zeigt Sylvie Michels Debüt-Film gelungen, aber nicht frei von Klischees.

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Berlin

K. H. Hödicke

Hödicke ist ein Grandseigneur der Berliner Kultur-Szene, die er seit mehr als 50 Jahren mitgeprägt hat. Die Berlinische Galerie zeigt einen gelungenen Überblick über seine variantenreich expressive Kunst – die erste Werkschau seit 20 Jahren.

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Bill Murray

Hyde Park am Hudson

(Kinostart: 28.2.) Weltgeschichte beim Picknick: 1939 besuchte King George VI. den US-Präsidenten Roosevelt auf dessen Landsitz. Aus der historisch zugespitzten Lage kurz vor dem Krieg macht Regisseur Roger Michell nur amüsantes Geplänkel.

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Berlin

Martin Kippenberger: sehr gut

Ein begnadeter Sprücheklopfer, Situations-Komiker, Wortkünstler und Kunstbildner: Martin Kippenberger war und ist eine kaum versiegende Inspirationsquelle. Zum 60. Geburtstag ehrt ihn der Hamburger Bahnhof mit einer großen Werkschau.

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Paul Thomas Anderson

The Master

(Kinostart: 21.2.) Ein Film zu Scientology, der sich nicht festlegen will: Regisseur Paul T. Anderson reduziert sein Drama über die Anfänge der Bewegung auf ein Psycho-Duett zwischen Führer und Zögling, bleibt aber gegenüber der Sekten-Ideologie sehr ambivalent.

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Constanze Knoche

Die Besucher

(Kinostart: 31.1.) Papa ante portas: Der Überraschungsbesuch eines Vaters bei seinen Kindern in Berlin erschüttert das Familien-Gefüge. Regisseurin Constanze Knoche setzt in ihrem Langfilm-Debüt auf konzentriertes Ensemble-Spiel.

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Berlin

Heinz Mack

Jagd nach dem Licht: Als Mitgründer der ZERO-Gruppe wurde Heinz Mack ein Hauptvertreter von kinetischer Kunst und früher Land Art. Die Galerie ARNDT zeigt nun eine umfassende Werkschau mit Arbeiten aus 50 Jahren – bis zu bunten Geometrien.

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Berlin

Olafur Eliasson

Rundreise durch Island mit dessen berühmtesten Künstler: Seine Foto-Serien erheben die einzigartigen Landschaften der Insel zu Kunstwerken. Die Galerie neugerriemschneider zeigt sie als streng angeordnete Wand-Installationen.

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