Artikel von Wibke Weishaupt (72)

Rheinländerin qua Geburt und aus Überzeugung; lebt in Köln. Im Studium der Visuellen Kommunikation und Kulturwissenschaft kam sie mit allen Spielarten von Kunst in Berührung. Schreibt seit ihrer Schulzeit für diverse Periodika; volontierte 2006 bis 2008 beim Bonner "Generalanzeiger". Danach freie Journalistin; NRW-Korrespondentin von "Kunst+Film" seit 2012. Lieblingsthema: die Bonner Museumsmeile mit Sicht auf den Rhein.

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Bonn

Afrikanische Meister

Holzstücke, wertvoller als Elfenbein: Die Bundeskunsthalle zeigt 200 hervorragende Werke aus westafrikanischen Kulturen. Den Nachweis, welche Meister sie schufen, führt sie in puristisch unterkühltem Ambiente – nur in der Gegenwart geht es hoch her.

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Köln

zeigen verhüllen verbergen- Schrein

Deutschlands reichstes Bistum leistet sich ein preisgekröntes Museum: Das Kolumba von Avantgarde-Architekt Zumthor fasst Kunstwerke wie ein Schrein ein. Die gleichnamige Ausstellung zeigt neben Kostbarkeiten auch Design-Trödel – bis zur Beliebigkeit.

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Bonn

Kasimir Malewitsch

Der Stalin der Malerei: Malewitsch trieb den Rigorismus der klassischen Moderne auf die Spitze. Dem Erfinder des Suprematismus widmet die Bundeskunsthalle eine glänzend bestückte Retrospektive – mit Werken aller Phasen vor und nach dem Schwarzen Quadrat.

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Jem Cohen

Museum Hours

(Kinostart: 10.4.) Heute wieder Ruhetag: Ein Museumswärter und eine kanadische Touristin lassen sich plaudernd durch Wien treiben. Derweil filmt Regisseur Jem Cohen, was ihm vor die Linse kommt – er agiert so planlos wie seine Protagonisten.

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Bonn

1914 – Die Avantgarden im Kampf

Der Krieg als Vater aller Künste: Neue Stilrichtungen gab es schon vorher, doch das vierjährige Völkermorden radikalisierte sie. Nach dem Gemetzel war nichts mehr wie zuvor; das zeigt die Bundeskunsthalle im feldgrauen Kommandostand-Ambiente.

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Bonn

Die Krim: Griechen/ Skythen/ Goten

Ethnische Endmoräne der Ukraine: Seit der Antike ist die Halbinsel im Schwarzen Meer eine Drehscheibe zwischen Europa und Asien. Das Landesmuseum zeigt erstmals in Deutschland prachtvolle Funde von Völkern, die man kaum dem Namen nach kennt.

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Düsseldorf

Leben mit Pop

1963 brachten die späteren Superstars Gerhard Richter, Sigmar Polke und Konrad Lueg die Pop Art nach Deutschland − und nannten sie „kapitalistischen Realismus“. Was daraus wurde, rekonstruiert die Kunsthalle hervorragend ohne Originalitätszwang.

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Düsseldorf

Avante Brasil

Gibt es eine spezifisch brasilianische Moderne? Vor 50 Jahren sehr wohl in der Bewegung des „Neoconcretismo“. Doch davon ist wenig übrig geblieben, wie diese Ausstellung mit aktuellen Beiträgen von acht Teilnehmern in „Kunst im Tunnel“ zeigt.

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Essen

Der Titel wird im Bild fortgesetzt

Keine Autorenkino-Klassiker ohne Filmplakate von Hans Hillmann: Er gestaltete 20 Jahre lang die Poster für Bergman, Buňuel, Fellini, Godard, Truffaut uva. – unverwechselbar prägnant: Das Museum Folkwang zeigt seine 100 besten Entwürfe.

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Düsseldorf

Klapheck: Bilder + Zeichnungen

Konrad Klapheck hat wie kein anderer Künstler die Dingwelt durchforstet. Als Maler von Maschinen ging er seinen eigenen Weg; kritisch beäugt und zugleich populär. Das Museum Kunstpalast zeigt eine große Werkschau, samt dubiosen späten Bildern.

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