Artikel von Hannah Osterkorn (76)

Kindheit und Jugend in Haifa/ Israel und Würzburg. Studierte Kunstwissenschaft an der Kunsthochschule Kassel; Abschluss 2001 mit einem Vergleich der Konzepte von documenta und Biennale di Venezia. War 2002 bis 2012 in verschiedenen Funktionen für die documenta Veranstaltungs-GmbH tätig; berichtet für diverse Medien über Kultur-Themen. Schreibt seit 2012 für Kunst+Film; am liebsten – aber nicht nur – über zeitgenössische Kunst.

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Chemnitz + Böblingen

Franziska Strauss

Tanz als Schwerstarbeit: Körper auf Fotos von Franziska Strauss wirken, als kämen sie aus dem Bergwerksschacht. Zugleich strahlen sie zeitlose Würde aus wie Nachfahren Alter Meister. Die Neue Sächsische Galerie bietet einen faszinierenden Überblick.

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München

Blickwechsel: Pioniere der Moderne

Zusammenführen, was zusammengehört: Da die Pinakothek der Moderne saniert wird, nimmt die Neue Pinakothek 70 Hauptwerke auf. Und hängt sie mitten in ihre ständige Ausstellung: So werden ungeahnte Verbindungen und Traditionen deutlich.

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Murnau

Alpenglühen

Von der Sommeridylle bis zur Mondlandschaft: Seitdem das Hochgebirge zugänglich ist, spiegeln Bilder die Wünsche und Ängste seiner Betrachter. Das führt das Schlossmuseum als kleine Kulturgeschichte mit rund 80 Werken vor.

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München/ Hamburg/ Überlingen

Spinifex Arts Project

Mit Gemälden vor Gericht ziehen: Damit erstritten Aborigines aus dem Südwesten Australiens 1997 die Rückgabe ihres angestammten Landes. Ihre farbenprächtigen, so komplexen wie geschichtsträchtigen Bilder sind nun in drei Städten zu sehen.

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Berlin

Indien entdecken!

Autarkie war gestern: Zeitgenössische Kunst in Indien hat längst zu globalen Standards aufgeschlossen. Die Zitadelle Spandau zeigt Malerei der 1960er bis 1980er Jahre, faszinierende Panorama-Fotografie und Land-Art-Skulpturen.

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Stuttgart

Die Welt der Kelten

Kelten-Ausstellungen haben Konjunktur: Nach Völklingen 2010/11 zeigt nun Stuttgart eine neue Überblicks-Schau zu ihrer rätselhaften Kultur – aufgegliedert in zwei Abteilungen, die besser ihre Standorte getauscht hätten.

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Cottbus

Weltsichten

Landschaft an sich gibt es nicht: Sie wird stets vom Betrachter konstruiert – und verrät mehr über ihn als über die Gegend. Das führt das Museum Dieselkraftwerk anhand von 200 Werken aus fünf Jahrhunderten anschaulich vor.

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dOCUMENTA (13)

Andere Ausstellungs-Orte

Endspurt für die documenta: Abseits ausgetretener Pfade verstecken sich interessante Werke. Vom Ritter-Spielplatz bis zum Flöten-Konzert auf dem ältesten Instrument der Welt – zu erleben nur mit Helm tief im Berg.

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dOCUMENTA (13)

Orangerie + Karlsaue

Potpourri in Pavillons: Mehr als 50 über Grünflächen verteilte Werke zeigen alles Mögliche zwischen Agitprop und diskreter Land Art, die im Barock-Park kaum wahrnehmbar ist. Für einen anregenden Sonntags-Spaziergang taugt das allemal.

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dOCUMENTA (13)

Hauptbahnhof

Vom Warenumschlag- zum Schuttablade-Platz: Im heutigen Kultur-Bahnhof wird ein Sammelsurium von Werken gezeigt, das seine wechselvolle Geschichte widerspiegelt. Leer stehende Lager-Hallen beherbergen aufwändig inszenierte Beiträge.

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