Artikel von Ivo Nagelweihler (101)

Geboren 1971 in Hessen. Studium der Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften in Münster, Paris und München. Promotion 2001 über die Darstellung meteorologischer Phänomene im Werk von William Turner. Arbeit für diverse Galerien, Beiträge für Fachorgane wie "Kunstzeitung", "Zeitkunst" und Regionalzeitungen wie "Rheinische Post", "Neue Westfälische" und "Nürnberger Nachrichten"; seit 2011 regelmäßig für "Kunst+Film". Schwerpunkte: Kunstmarkt, Malerei aller Epochen und große Einzelgänger der Kunstgeschichte.

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Berlin + Duisburg + Wiesbaden

K.O. Götz

Hoch soll er leben: Heute feiert Karl Otto Götz seinen 100. Geburtstag. Er ist einer der bedeutendsten abstrakten Maler der Nachkriegszeit – und sicherlich der schwungvollste. Drei deutsche Museen richten ihm eine opulente Retrospektive aus.

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Frankfurt am Main

Dürer. Kunst – Künstler – Kontext

Der ganze Dürer soll es sein: Das Städel Museum breitet das Werk des bedeutendsten deutschen Renaissance-Künstlers in allen Aspekten so kompetent wie anschaulich aus – samt seinem Beitrag zur Copyright-Debatte. Er malte selbst das, was man nicht malen kann.

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Frankfurt am Main

Géricault: Bilder auf Leben und Tod

Erste Werkschau in Deutschland nach 190 Jahren: Mit seinem „Floß der Medusa“ wurde Théodore Géricault berühmt. Doch er war weniger pathetischer Romantiker als schonungsloser Porträtist des Kreatürlichen, wie die Schirn überzeugend vorführt.

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Berlin

Auf den Spuren der Irokesen

Indianer ohne Winnetou: Die Irokesen in Nordost-Amerika lebten in Langhäusern aus Holz und hielten Verträge mit Perlenschnüren fest. Ihr einzigartiges Stämme-Bündnis bescherte ihnen Frieden; diese unbekannte Kultur stellt der Martin-Gropius-Bau vor.

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Frankfurt am Main

Hélio Oiticica + Brasiliana

Expeditionen auf einen kaum bekannten Kunst-Kontinent: Das MMK stellt den „Andy Warhol Brasiliens“ erstmals in Deutschland ausführlich vor. Die Schirn präsentiert acht große Raum-Installationen – ein alle Nerven kitzelndes Fest für die Sinne.

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Wien

Albert Oehlen – Malerei

Er war Schalk vom Dienst der „Neuen Wilden“ und ist heute einer ihrer letzten Überlebenden. Doch er und seine Fans frönen weiter der Lust am vollmundigen Schwadronieren in Wort und Bild, wie eine große Retrospektive im MUMOK zeigt.

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Potsdam

„Die Schönste der Welt“

Schlafende Schönheit: Die prachtvolle Bildergalerie in Sanssouci besuchen nur wenige. Zum 250. Geburtstag vergleicht eine Ausstellung die Sammlung Friedrichs des Großen mit der heutigen Bilder-Kollektion − beide haben kaum etwas gemeinsam.

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Wien

Eastern Promises

Asiens Mega-Städte gelten als Inbegriff von urbanem Chaos. Doch in Fernost entsteht auch wegweisende Architektur. Das MAK stellt 70 aktuelle Beispiele der letzten 10 Jahre vor: besser gelungen im Katalog als in der konfus gestalteten Ausstellung.

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Wermsdorf bei Leipzig

Schloss Hubertusburg

Wer hierher wollte, musste verrückt sein: Schloss Hubertusburg, das „sächsische Versailles“, war lange Psychiatrie-Klinik. Vor 250 Jahren schrieb es Weltgeschichte; die Jubiläums-Schau erinnert an alten Glanz, erwähnt aber kaum, wie es dazu kam.

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Berlin

Antes: Malerei 1958 – 2010

König der Kopffüßler: Horst Antes‘ Geschöpfe bevölkerten die alte Bundesrepublik und verschwanden nach 1990 aus dem Blickfeld. Der Martin-Gropius-Bau wagt nun eine Wiederentdeckung, die den Geist einer untergegangenen Epoche heraufbeschwört.

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