Ridley Scott

Prometheus

(Kinostart: 9.8.) Rückkehr der Aliens: Drei Jahrzehnte nach seinem stilbildenden Kassenschlager legt Regisseur Ridley Scott einen neuen Science-Fiction-Film vor. Dabei geht seine visionäre Ästhetik in Budenzauber und Selbstzitaten unter.

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Robert De Niro

Red Lights

(Kinostart: 9.8.) Als blinder Hellseher hat Robert De Niro den Durchblick – ihn will Sigourney Weaver als Scharlatan entlarven. Die gute Ausgangs-Idee verrät Rodrigo Cortés, Regisseur von «Buried – Lebend begraben», an Effekthascherei.

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Johnny Depp

Rum Diary

(Kinostart: 2.8.) Jugend-Sünden des Gonzo-Journalisten Hunter S. Thompson: Er startete seine Laufbahn mit viel Rum, LSD und schönen Frauen auf Puerto Rico – kongeniale Verfilmung mit Johnny Depp in der Hauptrolle.

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Kunst+Film-Video der Woche:

Bewegungslos schweben am tiefsten Punkt der Erde: Das ermöglicht das Tote Meer. Seine Ufer wirken unwirtlich, sind aber seit Jahrtausenden besiedelt – erstmals im Überblick in der Ausstellung „Leben am Toten Meer – Schätze aus dem Heiligen Land“ ab 24. Juli im LWL-Museum in der Kaiserpfalz, Paderborn

Auch neu im Kino ab 2. Juli

  • „Sunburned“: Drama über Mutter mit zwei Töchtern im Andalusien-Urlaub – eine der beiden will einem Strandverkäufer aus dem Senegal helfen.
  • „Siberia“ von Abel Ferrara mit Willem Dafoe („Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit“): wüster Selbsterfahrungs-Trip von Skandalregisseur Ferrara, fiel auf Berlinale durch.
  • „Die Tochter des Spions“: Doku-Thriller über Tochter eines Doppel-Agenten, die mit ihm in die USA überläuft.
  • „Zu weit weg“: Jugendabenteuer über fußballverrückten Knaben und seinen Schulfreund aus Syrien.
  • „Takeover – Voll vertauscht“: Teenie-Komödie – zwei identisch aussehende Jungen tauschen ihre Rollen.

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Sophie Quinton

Who killed Marilyn?

(Kinostart: 2.8.) Tod eines Starlets: Eine Marilyn Monroe ähnelnde Provinz-Schönheit stirbt unter mysteriösen Umständen – die ein Bestseller-Autor trickreich aufklärt. Die knifflige Krimi-Komödie gerät zum Psychogramm eines vergeudeten Lebens.

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Sylvain Estibal

Das Schwein von Gaza

(Kinostart: 2.8.) Mit einem Schwein im Schlepptau durch den Gaza-Streifen: Ein palästinensischer Fischer erlebt den Nahost-Konflikt als alptraumhafte Odyssee. Die inszeniert Sylvain Estibal als absurde Tragikomödie.

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Oliver Hardt

The United States of Hoodoo

(Kinostart: 26.7.) Voodoo-Praktiken, die auf die westafrikanische Yoruba-Religion zurückgehen, finden sich beiderseits des Atlantiks. Diese Doku spürt ihnen im Süden der USA nach – und kratzt dabei nur an der Oberfläche.

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Kommende Top-Ausstellungen

  • „Keith Haring“: große Retrospektive des Graffiti-Künstlers ab 21.8. bis 29.11. im Museum Folkwang, Essen
  • „Yayoj Kusama“: erste Werkschau der Japanerin in Deutschland ab 5.9. bis 17.1.2021 im Gropius-Bau, Berlin
  • „Dekadenz und dunkle Träume: Der belgische Symbolismus“ ab Ende 2020 bis Anfang 2021 in der Alten Nationalgalerie, Berlin
  • De Chirico. Magische Wirklichkeit“: Pittura Metafisica ab 22.1.2021 bis 25.4.2021 in der Hamburger Kunsthalle
  • „The Cool and the Cold: Malerei der USA + UdSSR bis 1990“ ab April bis September 2021 im Gropius-Bau, Berlin

Arthouse-Kino Top 10 Charts

  1. „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ von Caroline Link
  2. „Die Känguru-Chroniken“ von Dani Levy
  3. „Narziss und Goldmund“ von Stefan Ruzowitzky
  4. „Parasite“ von Bong Joon-Ho
  5. „Der Fall Richard Jewell“ von Clint Eastwood
  6. „Die perfekte Kandidatin“ von Haifaa Al Mansour
  7. „La Verité – Leben und lügen lassen“ mit C. Deneuve
  8. „Knives Out – Mord ist Familiensache“ mit Daniel Craig
  9. „Gipsy Queen“ von Hüseyin Tabak mit Tobias Moretti
  10. „Brot – Das Wunder, das wir täglich essen“ von H. Friedl
Sion Sono

Guilty of Romance

(Kinostart: 19.7.) Education érotique einer belesenen Hausfrau: Erst wird die brave Izumi zur Nutte, dann in einen Lustmord verstrickt. Alle Genre-Grenzen sprengend, gelingt Regisseur Sono ein Panorama der Passionen von Shakespearescher Wucht.

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Frédéric Beigbeder

Sex gehört zu Kino + Büchern

In «Das verflixte 3. Jahr» verfilmt Frédéric Beigbeder eine Episode seines Liebeslebens. Ein Gespräch über Selbstentblößung, Mädchen per Klick bei Facebook und Panik-Attacken bei Dreharbeiten.

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Frédéric Beigbeder

Das verflixte 3. Jahr

(Kinostart: 19.7.) Der französische Skandal-Autor verfilmt seinen eigenen Roman – samt billigen Gags und Zoten en gros. Damit profiliert sich Frédéric Beigbeder als französisches Pendant zu Tommy Jaud oder Mario Barth.

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