Srdan Dragojević

Parada

(Kinostart: 13.9.) Ein Schwule hassender Macho-Serbe soll die Gay-Pride-Parade in Belgrad schützen: Lustvoll jongliert die Komödie von Regisseur Dragojević mit allen Klischees – und zeichnet ein tragikomisches Bild vom Balkan.

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Philip Scheffner

Revision

(Kinostart: 13.9.) Spurensuche im Maisfeld: 20 Jahre nach tödlichen Schüssen an der deutsch-polnischen Grenze rollt Doku-Filmer Scheffner den Fall auf. Dabei trägt er wenig zusammen – ein quälend langes bebildertes Hörspiel.

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Jan Haft

Das grüne Wunder - Unser Wald

(Kinostart: 13.9.) Sechs Jahre Drehzeit für 93 Minuten Kino: Naturfilmer Jan Haft betreibt enormen Aufwand für seine Doku über den deutschen Wald. Auf wunderbaren Aufnahmen lastet aber übertriebenes Pathos von Kommentar und Musik.

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Kunst+Film-Video des Monats:

Bilder aus einer verschwundenen Stadt: Keine deutsche Metropole hat sich so stark verändert wie Berlin. Die Atmosphäre in der früheren Mauerstadt beschwören grafische Werke herauf: Teils unterschieden sich Ost und West, teils ähnelten sie sich verblüffend. Das zeigt die Schau „Gezeichnete Stadt – Arbeiten auf Papier 1945 bis heute“ noch bis 4.1. in der Berlinischen Galerie – nach dem Lockdown.

Auch neu im Kino ab 29. Juli

  • „Wer wir sind und wer wir waren“ mit Annette Bening („The Report“, „Jahrhundertfrauen“): Familiendrama über ein Paar, das sich nach 29 Jahren Ehe trennen will.
  • „Alles ist Eins. Außer der 0“: Doku über die Geschichte des Chaos Computer Clubs und seines Gründers Wau Holland.
  • „Home“ von Franka Potente („Shanghai“):  Familiendrama in der US-Provinz über Ex-Straftäter nach 17 Jahren Haft.
  • „Cash Truck“ von Guy Ritchie („The Gentlemen“):  Action-Thriller über Geldtransport-Fahrer, der Gangster mit schrägen Methoden abwehrt.
  • „Generation Beziehungsunfähig“ mit Henriette Confurius („Die geliebten Schwestern“) und Frederick Lau („Victoria“): Komödie nach dem Bäumchen-wechsel-dich-Bestseller.

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Andreas Dresen

Bis zur tropfenden Heizung

Für «Herr Wichmann aus der dritten Reihe» hat Andreas Dresen den CDU-Abgeordneten ein Jahr lang beobachtet. Politik hätte er sich nie so kleinteilig und mühsam vorgestellt, sagt der Regisseur – und bewundert die Geduld des MdL.

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Andreas Dresen

Herr Wichmann aus der 3. Reihe

(Kinostart: 6.9.) Seelsorger und Sachverständiger für alles: Henryk Wichmann, CDU-Hinterbänkler im Potsdamer Landtag, ist als Kümmerer stets für die Bürger da. Diese Doku zeigt anschaulich und amüsant, wie Basis-Demokratie funktioniert.

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Hans-Christian Schmid

Was bleibt

(Kinostart: 6.9.) Familien-Aufstellung in der westdeutschen Provinz: Regisseur Schmid lässt erstklassige Schauspieler an einem Wochenende Lebenslügen aufdecken – paradoxerweise gerät durch ihre Präsenz der Film seltsam blutleer.

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Kommende Top-Ausstellungen

  • Coronabedingt beginnt Kunst+Film im Laufe des August 2021 wieder mit kontinuierlicher Berichterstattung über aktuelle Kunst-Ausstellungen.

 

 

 

 

Arthouse-Kino Top 10 Charts

    1. „Der Rausch“ von Thomas Vinterberg mit Mads Mikkelsen
    2. „Nomadland“ von Chloé Zhao mit Frances McDormand
    3. „Nebenan“ von Daniel Brühl
    4. „Minari“ von Lee Isaac Chung
    5. „Ich bin dein Mensch“ von Maria Schrader
    6. „Gaza mon amour“ von Tarzan und Arab Nasser
    7. „Weißbier im Blut“ von Jörg Graser
    8. „Bad Luck Banging or Loony Porn“ von Radu Jude
    9. Rosas Hochzeit“ von Icar Bollein 
    10. „Sommer 85“ von Francois Ozon
Isabella Rossellini

Late Bloomers

(Kinostart: 6.9.) Betulicher Beziehungsfilm über ein älteres Paar, das sein Ehe-Leben neu definieren muss: Regisseurin Julie Gavras lässt kein Klischee aus – ihr Drehbuch können auch Isabella Rossellini und William Hurt nicht retten.

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Thomas Kufus

Goldrausch: Treuhand-Geschichte

(Kinostart: 30.8.) Das größte Verlust-Geschäft aller Zeiten: Die Privatisierung der DDR-Betriebe war eine Hauruck-Aktion, bei der vieles schief lief. Diese Doku rollt die Geschichte der Treuhand-Anstalt kompetent und anschaulich auf.

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Woody Allen

To Rome with Love

(Kinostart: 30.8.) Woody Allen klappert weiter europäische Kultur-Metropolen ab: In Rom inszeniert er vier Liebes-Geschichten. Die unverbundenen Episoden benutzt er als Anlass für pittoreske Postkarten-Ansichten voller Klischees.

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