Matthias Schweighöfer

What a man

(Kinostart: 25.8.) Frauenschwarm Matthias Schweighöfer spielt einen grübelnden Softie – das kann nicht gutgehen. Tut es aber doch: Nach albernen Mutproben findet er zu seiner wahren Bestimmung – als Mann, der Sibel Kekilli glücklich macht.

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Woody Allen

Midnight in Paris

(Kinostart: 18.8.) Eine Zeitreise in Europas Vergangenheit als Blick in seine Zukunft: Ein US-Tourist trifft in den 1920er Jahren die Geisteshelden seiner Träume. Der Klischee-Bilderbogen zeigt als Vision, was Europa erwartet.

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Katarzyna Rosłaniec

Shopping Girls - Galerianki

(Kinostart: 18.8.) Für eine Handvoll Złoty: Girlies im Einkaufszentrum lachen sich Freier an, um tolle Klamotten kaufen zu können. Die simpel gestrickte Konsumismus-Kritik nimmt vorhersehbar die schlimmstmögliche Wendung.

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Kunst+Film-Video der Woche:

Bewegungslos schweben am tiefsten Punkt der Erde: Das ermöglicht das Tote Meer. Seine Ufer wirken unwirtlich, sind aber seit Jahrtausenden besiedelt – erstmals im Überblick in der Ausstellung „Leben am Toten Meer – Schätze aus dem Heiligen Land“ ab 24. Juli im LWL-Museum in der Kaiserpfalz, Paderborn

Auch neu im Kino ab 30. Juli

  • „Wir beide“ mit Barbara Sukowa („Hannah Arendt“, „Vor der Morgenröte“): französisches Liebesdrama über zwei Frauen, die ihre innige Zuneigung jahrelang verheimlichen.
  • „The Secret Traue dich zu träumen“: US-Drama über eine überforderte Mutter, die einen stets positiv Denkenden trifft.
  • Giraffe“ mit Lisa Loven Kongsli („Höhere Gewalt“): Dokudrama über den Tunnelbau im Fehmarnbelt.
  • „Dreiviertelblut Weltraumtouristen“ von Marcus H. Rosenmüller („Sommer der Gaukler“): Doku über die bayrischen Mundart-Musiker.
  • Pandemie“: Action-Reißer aus Südkorea über den Ausbruch einer tödlichen Seuche.

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Simonsson + Stjärne Nilsson

Sound of Noise - Musik-Terroristen

(Kinostart: 11.8.) Einstürzende Neubauten unplugged: Sechs Schlagzeuger legen mit innovativen Gastauftritten eine Großstadt lahm. Nur die Umbaupausen, auch Rahmenhandlung genannt, ziehen sich arg lang hin.

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Isabella Rossellini

Die Einsamkeit der Primzahlen

(Kinostart: 10.8.) Postmodernes Biedermeier: Alice und Mattia, beide emotional versehrt, schmachten einander seit Kindertagen an. Die Verfilmung eines italienischen Erfolgsromans gerät zur bleischweren Ode auf unerfüllte Jugendliebe.

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Subadeh Mortezai

Im Bazar der Geschlechter

(Kinostart: 4.8.) Die strenge Sexualmoral im Iran kennt ein Schlupfloch: die Ehe auf Zeit. Regisseurin Mortezai porträtiert Mullahs, Machos und Kupplerinnen – das fesselnde Sittenbild einer Gesellschaft voller Widersprüche.

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Kommende Top-Ausstellungen

  • „Keith Haring“: große Retrospektive des Graffiti-Künstlers ab 21.8. bis 29.11. im Museum Folkwang, Essen
  • „Dekadenz und dunkle Träume: Belgischer Symbolismus“: ab 18.9. bis 17.1.2021 in der Alten Nationalgalerie, Berlin
  • De Chirico. Magische Wirklichkeit“: Pittura Metafisica ab 22.1.2021 bis 25.4.2021 in der Hamburger Kunsthalle
  • „Federico Fellini – Von der Zeichnung zum Film“ vom 23.10. bis 9.2.2021 im Museum Folkwang, Essen
  • „Impressionismus in Russland – Aufbruch zur Avantgarde“ vom 7.11. bis 28.2.2021 im Museum Barberini, Potsdam

Arthouse-Kino Top 10 Charts

  1. „Master Cheng in Pohjanjoki“ von Mika Kaurismäki
  2. „Auf der Couch in Tunis“ mit Golshifteh Farahani
  3. „Marie Curie – Elemente des Lebens“ von Marjane Satrapi
  4. „Als wir tanzten“ von Levan Akin
  5. „Berlin Alexanderplatz“ von Burhan Qurbani
  6. „Undine“ von Christian Petzold mit Paula Beer
  7. „Edison – Ein Leben voller Licht“ mit Benedict Cumberbatch
  8. „Jojo Rabbit“ von Taika Waititi
  9. „Die Känguru-Chroniken“ von Dani Levy
  10. „Eine größere Welt“ mit Cécile de France
Seyfi Teoman

Our Grand Despair

(Kinostart: 4.8.) Zwei türkische Junggesellen und Busenfreunde vergucken sich in dasselbe Mädchen. Wie in «Jules und Jim» von Francois Truffaut bleibt ihre Zuneigung unerfüllt – bloß ohne dessen Humor und Esprit.

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Johannes Naber

Der Albaner

(Kinostart: 4.8.) Eine Höllenfahrt in den bundesdeutschen Untergrund: Der illegale Einwanderer Arben wird wider Willen zum Kapitalverbrecher. Mit archaischer Wucht gewann der Film in Saarbrücken den Max-Ophüls-Preis.

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Johannes Naber

Als Rap-Freak ins Außenministerium

«Der Albaner» mordet im Exil für den Brautpreis seiner Verlobten. Regisseur Johannes Naber über Gewalt unter Illegalen und Volkslieder über Emigration.

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