Berlin

Von Lüge und Wahrheit

In Cannes wurde er 1997 zum «Besten Regisseur aller Zeiten» gekürt: Er hat den Autorenfilm geprägt wie kein anderer. Doch sein Werk gerät in der Internet-Ära außer Sicht. Dagegen setzt die Deutsche Kinemathek eine Ausstellung samt Berlinale-Retrospektive.

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Darren Aronofsky

Schwanensee als Halluzinogen-Trip

Darren Aronofsky porträtiert Grenzgänger, die ihr Leben einer bizarren Manie opfern. In «Black Swan» zerbricht Natalie Portman am Wunsch, als Tänzerin perfekt zu sein. Ein Gespräch über klassische Heldensagen und die Nabelschnur mit dem Universum.

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Frederick Wiseman

Struktur erst beim Schneiden

Dokumentar-Filmer Frederick Wiseman beobachtet in seinem 38. Film „La Danse: Das Ballett der Pariser Oper“ den Tanz-Alltag einer der berühmtesten Compagnien der Welt. Ein Gespräch über Dreh ohne Vorbereitung an Orten, die Tennis-Plätzen gleichen.

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Kunst+Film-Video des Monats:

Bilder aus einer verschwundenen Stadt: Keine deutsche Metropole hat sich so stark verändert wie Berlin. Die Atmosphäre in der früheren Mauerstadt beschwören grafische Werke herauf: Teils unterschieden sich Ost und West, teils ähnelten sie sich verblüffend. Das zeigt die Schau „Gezeichnete Stadt – Arbeiten auf Papier 1945 bis heute“ noch bis 4.1. in der Berlinischen Galerie – nach dem Lockdown.

Auch neu im Kino ab 29. Juli

  • „Wer wir sind und wer wir waren“ mit Annette Bening („The Report“, „Jahrhundertfrauen“): Familiendrama über ein Paar, das sich nach 29 Jahren Ehe trennen will.
  • „Alles ist Eins. Außer der 0“: Doku über die Geschichte des Chaos Computer Clubs und seines Gründers Wau Holland.
  • „Home“ von Franka Potente („Shanghai“):  Familiendrama in der US-Provinz über Ex-Straftäter nach 17 Jahren Haft.
  • „Cash Truck“ von Guy Ritchie („The Gentlemen“):  Action-Thriller über Geldtransport-Fahrer, der Gangster mit schrägen Methoden abwehrt.
  • „Generation Beziehungsunfähig“ mit Henriette Confurius („Die geliebten Schwestern“) und Frederick Lau („Victoria“): Komödie nach dem Bäumchen-wechsel-dich-Bestseller.

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Lambert Wilson

Mönche sind Fixsterne der Welt

«Von Menschen und Göttern» zeigt die letzten Monate von acht französischen Mönchen, die im algerischen Bürgerkrieg sterben: 1996 wurden die Trappisten-Mönche von Tibhirine brutal ermordet. Lambert Wilson spielt die Rolle des Abtes Christian.

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Li Cunxin

Maos letzter Tänzer

Weit mehr als ein Tanz-Film: Li Cunxin geriet 1980 zwischen die Fronten des Kalten Krieges. Die Biographie des chinesischen Ballett-Stars, der ins Exil in die USA ging, gerät zum Porträt seiner ganzen Generation.

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Tilda Swinton

Liebe löst Revolutionen aus

In «I am love» spielt Tilda Swinton die russische Gattin eines Mailänder Industriebosses, die mit einem Koch durchbrennt. Ein Gespräch über die Liebe als Medium des Erwachens und die Strategie, das Publikum mit einem Schaumbad einzuseifen.

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Kommende Top-Ausstellungen

  • Coronabedingt beginnt Kunst+Film im Laufe des August 2021 wieder mit kontinuierlicher Berichterstattung über aktuelle Kunst-Ausstellungen.

 

 

 

 

Arthouse-Kino Top 10 Charts

    1. „Der Rausch“ von Thomas Vinterberg mit Mads Mikkelsen
    2. „Nomadland“ von Chloé Zhao mit Frances McDormand
    3. „Nebenan“ von Daniel Brühl
    4. „Minari“ von Lee Isaac Chung
    5. „Ich bin dein Mensch“ von Maria Schrader
    6. „Gaza mon amour“ von Tarzan und Arab Nasser
    7. „Weißbier im Blut“ von Jörg Graser
    8. „Bad Luck Banging or Loony Porn“ von Radu Jude
    9. Rosas Hochzeit“ von Icar Bollein 
    10. „Sommer 85“ von Francois Ozon
Oliver Stone

Wall Street 2 - eine Sittenkomödie

23 Jahre nach dem Film «Wall Street» seziert Regisseur Oliver Stone noch einmal die Welt der Hochfinanz. Wieder spielt Michael Douglas die Hauptrolle als skrupelloser Spekulant Gordon Gekko. Ansonsten hat sich einiges geändert, stellt Stone fest.

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Berlin

Somnambule - Caligari-Festival

Dr. Caligari treibt bis heute sein Unwesen: Auf der «Somnambule» wird sein Vermächtnis im Film, Theater und Kunst vorgestellt.

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Semih Kaplanoglu

Bal - Honig

«Bal – Honig» gewann im Februar den Goldenen Bären. Der türkische Film porträtiert eine naturverbundene Welt, die zu verschwinden droht.

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