Jane Fonda

Und wenn wir alle zusammenziehen?

(Kinostart: 5.4.) Demographischer Wandel leicht gemacht: Fünf Freunde gründen auf ihre alten Tage eine Rentner-WG. In der es vor allem um das Eine geht – eine charmant gelungene Komödie mit großem Star-Aufgebot. ...weiter

Udo Kier

Iron Sky

(Kinostart: 5.4.) Im Jahr 2018 wollen Nazis von der Rückseite des Mondes aus die USA erobern. Die Science-Fiction-Komödie von Regisseur Timo Vuorensola ist ein völlig überdrehtes Spektakel mit Seitenhieben auf den Polit-Betrieb. ...weiter

Matthias Schweighöfer

Russendisko

(Kinostart: 29.3.) Friede, Freude, Dosenbier: Den pointierten Anekdoten-Bestseller von Wladimir Kaminer verfilmt Regisseur Oliver Ziegenbalg als zusammengebastelte Kalauer-Komödie samt Herzschmerz. ...weiter

Kunst+Film-Video des Monats:

Die documenta war oft umstritten – aber noch keine hat einen derartigen Eklat verursacht wie die „documenta fifteen“.  Beim Streit über Antisemitismus und die Verantwortung des ruangrupa-Kuratorenkollektivs gerät aus dem Blick, welche thematische Vielfalt die Mega-Schau erneut bietet – etwa eine Mini-Retrospektive zur Roma-Kunst (cf. Startbild); bis 25. September in Kassel.

Auch neu im Kino ab 11. August

  • „Laal Singh Chaddha“ mit Aamir Khan („Bombay Diaries – Dhobi Ghat“): Remake des Komödien-Klassikers “Forrest Gump” als Bollywood-Dramödie – Event-Kino, nur in wenigen Großstädten.
  • „Republic of Silence“: autobiographische Doku über eine Beziehung zwischen Damaskus und Berlin.
  • „Namaste Himalaya – Wie ein Dorf in Nepal uns die Welt öffnete“: Doku über Globetrotter, die während des Corona-Lockdowns in Nepal stranden.
  • „Grand Jeté“: deutsches Drama über eine frühere Balletttänzerin und die Beziehung zu ihrem Sohn.
  • „Sweet Disaster“: Frau will Ex-Freund zurückzugewinnen, als sie mit 40 unerwartet von ihm schwanger wird.

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Juliette Binoche

Das bessere Leben

(Kinostart: 29.3.) Rotlicht-Reportagen sind Frauensache: Zwei Studentinnen gehen auf den Strich und erzählen von der Banalität ihrer Bettgeschichten. Den oberflächlichen Enthüllungen verleiht selbst Juliette Binoche kaum Tiefgang. ...weiter

Essen

Gemalter Film

Zwei Stunden Kino in einer Komposition: Der italienische Grafiker Renato Casaro versteht es, die Atmosphäre eines ganzen Films auf dem Plakat-Bild zu verdichten. 100 seiner schönsten Entwürfe zeigt nun das Museum Folkwang. ...weiter

Nadine Labaki

Wer weiß, wohin?

(Kinostart: 22.3.) Frauen-Power in Nahost: Regisseurin Nadine Labaki entschärft den Religions-Konflikt im Libanon mit Bauchtanz und Hasch-Keksen. Ihr Toleranz-Märchen glänzt mit hübschen Einfällen, gerät aber etwas unausgegoren. ...weiter

Reportage: Spazierfahrt nach Syrakus

Auf den Spuren von Johann Gottfried Seumes legendärem „Spaziergang nach Syrakus“ 1802 radelt Oliver Heilwagen von Sachsen bis Sizilien. Dabei vergleicht er, was Seume damals sah, mit dem heutigen Italien. Abseits der Rennstrecken führt seine Reportage „Spazierfahrt nach Syrakus“ durch kaum bekannte Gegenden: von schrägen Schönheiten am Straßenrand bis zur Bar als Lebensraum.
304 S. mit 1 Karte + 80 Fotos; 20 €. (Anzeige)

Arthouse-Kino Top 10 Charts

    1. „Monsieur Claude und sein großes Fest“
    2. „Meine Stunden mit Leo“ mit Emma Thompson
    3. „Elvis“ von Baz Luhrmann
    4. „Der perfekte Chef“ mit Javier Bardem
    5. „Nicht ganz koscher“ von S. Sarazin + P. Keller
    6. „Everything Everywhere All At Once“
    7. „Corsage“ von Marie Kreutzer mit Vicky Krieps
    8. „Der schlimmste Mensch der Welt“ von J. Trier
    9. „Warten auf Bojangles“ mit Romain Duris
    10. „Die Magnetischen“ von Vincent Maël Cardona
Jeff Nichols

Take Shelter

(Kinostart: 22.3.) Psycho-Thriller als Katastrophen-Film: Ein US-Familienvater wird von Untergangs-Visionen heimgesucht. Regisseur Jeff Nichols gelingt eine bildgewaltige Gratwanderung zwischen Traum und Realität. ...weiter

Robert Krieg + Monika Nolte

Newo Ziro - Neue Zeit

(Kinostart: 17.3.) Sinti in Deutschland leben in prekärer Balance zwischen Anpassung und Bewahrung der eigenen Kultur. Ihre Traditionen führen vor allem Musiker fort, zeigt diese Doku: etwa der Großneffe von Django Reinhardt. ...weiter

Béla Tarr

Das Turiner Pferd

(Kinostart: 15.3.) Ein schöner Film über das Ende der Welt: Mit nur 29 Einstellungen in zweieinhalb Stunden entfaltet Regisseur Béla Tarr eine Apokalypse in Zeitlupe. Seine nihilistische Allegorie erhielt 2011 den Silbernen Bären. ...weiter