Speyer

Amazonen – Geheimnisvolle Kriegerin

Amazonen sind Fabelwesen, wie jeder weiß. Doch die Griechen schufen sie nach sehr lebendigen Vorbildern, zeigt eine Ausstellung in Speyer. ...weiter

Berlin

WeltWissen: 300 Jahre Wissenschaft

300 Jahre Wissenschaftsgeschichte auf einer Etage: Der Schau «WeltWissen» im Berliner Martin-Gropius-Bau gelingt die Quadratur des Kreises. ...weiter

Berlin

Das Verlangen nach Form

Die gelungene «Neoconcretismo»-Schau in der Akademie der Künste zeigt Brasiliens spielerischen Umgang mit der Moderne – seit 50 Jahren. ...weiter

Natalie Portman

Jackie: Die First Lady

(Kinostart: 26.1.) Der Präsident ist tot, es lebe seine Witwe: Nach dem Attentat auf JFK 1963 schaute die Welt auf Jackie Kennedy. Bravourös verkörpert von Natalie Portman, begleitet sie Regisseur Pablo Larraín in den Tagen danach – und huldigt einer Ikone. ...weiter

Wim Wenders

Die schönen Tage von Aranjuez (3D)

(Kinostart: 26.1.) Altherren-Sommeridylle: Ein Paar sitzt in einem Garten bei Paris und schwadroniert über dies und das. Seine Verfilmung eines Theaterstücks von Peter Handke gerät Regisseur Wim Wenders zur bemüht tiefgründigen Lebensweisheits-Lektion. ...weiter

Felix Ruckert

Violently Happy

(Kinostart: 26.1.) SM-Erotik, Tanz und Großfamilien-Lebensgefühl: All das bringt der Choreograph Felix Ruckert in seiner "Schwelle 7" zusammen. Regisseurin Paola Calvo dokumentiert ein utopisches Gegenmodell zum allgegenwärtigen Geschäft mit dem Sex. ...weiter

Kunst+Film-Video des Monats:

Er ist weniger berühmt als andere Renaissance-Genies, doch der Florentiner Bildhauer Donatello (1386-1466) war einer der innovativsten Künstler seiner Epoche – auf ihn gehen zahllose Neuerungen zurück. „Donatello – Erfinder der Renaissance“ in der Berliner Gemäldegalerie ist eine hervorragende Werkschau mit vielen noch nie in Deutschland gezeigten Arbeiten; noch bis 8. Januar.

Auch neu im Kino ab 8. Dezember

  • A Christmas Story Christmas: Leise rieselt der Stress“: Familien-Film über Vater, der seinen Kindern ein so schönes Weihnachtsfest wie in seiner Kindheit ausrichten will.
  • „Goodbye, Don Glees!“: Animationsfilm aus Japan über zwei jugendliche Außenseiter, die für einen Waldbrand verantwortlich gemacht werden.
  • „Irrlicht“ von João Pedro Rodrigues („Der Ornithologe“): schräg-schwule SciFi-Komödie  aus Spanien – König auf Sterbebett blickt auf seine Jugend zurück, als er als Feuerwehrmann mit seinem Ausbilder anbandelte.
  • „Der Räuber Hotzenplotz“ mit August Diehl („Der junge Karl Marx“): Verfilmung des Kinderbuchs von Ottfried Preußler.
  • Terrifier 2″: Horrorfilm über mörderischen Clown.

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Berlin

Zur Nachahmung empfohlen!

So gut kann Umweltschutz aussehen: In Berlin wird engagierte Öko-Kunst gezeigt – von praktischen Ideen bis brillantem Irrsinn. ...weiter

Berlin + Potsdam

Luise Königin von Preußen

Vor 200 Jahren starb Luise von Preußen, die beliebteste deutsche Königin. Drei Ausstellungen gedenken ihrer - teils gelungen, teils missraten. ...weiter

Cottbus

Farbwelten - Monet bis Yves Klein

Industrie-Idylle zwischen Amtsteich und Goethepark - das Museum von Cottbus ist ein architektonisches Kleinod. Es zeigt «Farbwelten» aus Krefeld: Meisterwerke von Monet bis Yves Klein. ...weiter

Juliette Binoche

Die feine Gesellschaft

(Kinostart: 26.1.) Vater der Klamotte: Regisseur Bruno Dumont will die Slapstick-Dramaturgie der frühen Stummfilm-Ära wiederbeleben. Seine plump inszenierte Sozial-Satire mit makabren Kannibalismus-Scherzen verendet sinnfrei an den Stränden der Normandie. ...weiter

Kirill Serebrennikov

Der die Zeichen liest – Uchenik

(Kinostart: 19.1.) Mit der Bibel gegen die Welt: Ein russischer Teenager wird zum radikalen Christen und mischt seine Schule auf. Statt auf Gegenwehr trifft er auf lauen Opportunismus – gelungene Groteske nach einem Theaterstück von Marius von Mayenburg. ...weiter

Davy Chou

Diamond Island

(Kinostart: 19.1.) Lockruf der globalen Konsumkultur: Auf einer Insel in Kambodscha schuften junge Tagelöhner für ersehnten Wohlstand. Regisseur Davy Chou blendet in seinem Generationen-Porträt Lokales weitgehend aus – zugunsten von iPhones und Youtube. ...weiter

Reportage: Spazierfahrt nach Syrakus

Auf den Spuren von Johann Gottfried Seumes legendärem „Spaziergang nach Syrakus“ 1802 radelt Oliver Heilwagen von Sachsen bis Sizilien. Dabei vergleicht er, was Seume damals sah, mit dem heutigen Italien. Abseits der Rennstrecken führt seine Reportage „Spazierfahrt nach Syrakus“ durch kaum bekannte Gegenden: von schrägen Schönheiten am Straßenrand bis zur Bar als Lebensraum.
304 S. mit 1 Karte + 80 Fotos; 20 €. (Anzeige)

Arthouse-Kino Top 10 Charts

    1. „Triangle of Sadness“ von Ruben Östlund
    2. „The Menu“ von Mark Mylod mit Ralph Fiennes
    3. „Bones and all“ von Luca Guadagnino
    4. Hallelujah: Leonard Cohen, a Journey, a Song“
    5. Die Stillen Trabanten“ von Thomas Stuber
    6. „Mehr denn je“ von Emily Atef
    7. „Mrs. Harris und ein Kleid von Dior“ von A. Fabian
    8. „Zeiten des Umbruchs“ von James Gray
    9. „Call Jane“ mit Sigourney Weaver
    10. „Emily“ von Frances O’Connor
Nürnberg

Mythos Burg

Eine Ausstellung in Nürnberg will die gesamte Geschichte der Burg darstellen – und verzettelt sich völlig. Der Schnelldurchgang durch das Mittelalter wird zum beliebigen Sammelsurium von Ruinen. ...weiter

Karlsruhe

Das fremde Abendland?

Sarrazin irrt: Nicht Europa wird islamisiert, sondern der Orient hat sich verwestlicht, wie das Badische Landesmuseum zeigt. ...weiter

Stuttgart

200 Jahre Graphische Sammlung

Weltkugel aus Papier: Stuttgarts Graphik-Sammlung ist eine der größten in Deutschland. Ihr 200-jähriges Jubiläum feiert sie mit einem Best-of aus ihrer Kollektion - eine Rundreise durch die Geschichte der Zeichenkunst in fünf Jahrhunderten. ...weiter

Olivier Assayas

Personal Shopper

(Kinostart: 19.1.) Von allen guten Geistern verlassen: Regisseur Olivier Assayas lässt eine Star-Einkäuferin auf Botschaften aus dem Jenseits warten. Sein Mystery-Thriller voller Geraune über Okkultes walzt das Elend von Lifestyle-Esoterik aus. ...weiter

Chris Kraus

Enkel von NS-Opfern machten Witze

Ein Titel wie ein Haiku, ein Drama mit langem komödiantischen Anlauf: Mit "Die Blumen von gestern" will Regisseur Chris Kraus die Nachfahren von Tätern und Opfern miteinander versöhnen. Dazu inspirierte ihn seine Familiengeschichte, erzählt er im Interview. ...weiter
Lars Eidinger

Die Blumen von gestern

(Kinostart: 12.1.) There is no business like shoah business: In der eigenartigen Welt der Holocaust-Forscher siedelt Regisseur Chris Kraus eine Tragikomödie an. Gegen den Strich, abseits aller Rituale und aberwitzig grotesk – ein Experiment mit vollem Risiko. ...weiter