Artikel von Christopher Diekhaus (23)

Kam 1985 in Osnabrück zur Welt und zog mit sechs Jahren ins Rheinland um. Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Romanistik/Spanisch und der Iberischen/Lateinamerikanischen Geschichte in Köln und Rom. Nach dem Abschluss als Junior Producer bei einer Kölner Film- und Fernsehproduktionsfirma beschäftigt. Seit 2013 als freier Filmkritiker und Quizautor tätig; arbeitet regelmäßig für diverse Print- und Online-Medien (u.a. celluloid, Dresdner, StadtRevue, Szene Hamburg, teleschau, Kino-Zeit.de, Programmkino.de). Spielt gerne Fußball und drückt an jedem Wochenende dem SV Werder Bremen die Daumen.

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Sandra Hüller

Schlaf

(Kinostart: 29.10.) Schläfer im Größenwahn: Regisseur Michael Venus schickt in seinem Horrorfilm-Debüt Mutter und Tochter in ein abgründiges Provinzhotel – und überzeugt mit dem Bogen, den er zwischen dunkler Geschichte und der Gegenwart schlägt.

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Moritz Bleibtreu

Cortex

(Kinostart: 22.10.) Ist das noch mein Leben oder schon ein düsterer Traum? Moritz Bleibtreu überzeugt als Regisseur und Hauptdarsteller dieses abgründig inszenierten Thrillers; im Mittelpunkt steht ein Wachmann, der den Bezug zur Realität verliert.

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Richard Dreyfuss

Astronaut

(Kinostart: 15.10.) Aus dem Pflegeheim zum Weltraumflug: Regisseurin Shelagh McLeod lässt einen pensionierten Ingenieur, der seinem Lebenstraum nachjagt, ins All abheben – in einer betulichen Erbauungsgeschichte mit vorhersehbarem Verlauf und naiver Botschaft.

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Dev Patel + Tilda Swinton

David Copperfield

(Kinostart: 24.9.) Roman-Biographie als Gag-Feuerwerk: In seiner Verfilmung des Klassikers von Charles Dickens stürzt sich Regisseur Armando Iannucci vor allem auf komisch exzentrische Episoden; dabei gerät die Sozialkritik der Vorlage etwas ins Hintertreffen.

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Nina Hoss

Pelikanblut

(Kinostart: 24.9.) Traumatisiert oder besessen? Regisseurin Katrin Gebbe inszeniert ihr Drama um ein gewalttätiges Adoptivkind als überraschenden Genre-Mix – mit einer brillanten Nina Hoss als Mutter zwischen Entschlossenheit und Überforderung.

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Malik Vitthal

Body Cam - Unsichtbares Grauen

(Kinostart: 6.8.) B-Movie-Horror statt sozialer Relevanz: Regisseur Malik Vitthal erzählt überraschungsfrei von einer Polizistin, die dem brutalen Tod eines Kollegen nachforscht – und verschenkt ein spannendes Thema: willkürliche Polizeigewalt.

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Clint Eastwood

Der Fall Richard Jewell

(Kinostart: 25.6.) Retter oder Versager: Regisseur Clint Eastwood inszeniert die wahre und wechselvolle Geschichte eines Wachmanns als klassisches Underdog-Drama. Nach einer heroischen Rettungsaktion geriet er selbst ins Visier der Ermittler.

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Alejandro Landes

Monos – Zwischen Himmel und Hölle

(Kinostart: 4.6.) „Herr der Fliegen“ im Stil von Werner Herzog: Eine jugendliche Guerilla-Truppe im Dschungel von Lateinamerika wird durch ihre Gruppendynamik gesprengt. Das fasst Regisseur Alejandro Landes in eine surreal anmutende Parabel mit fesselnden Bildern.

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Elisabeth Moss

Der Unsichtbare

(Kinostart: 27.2.) Wenn der Ex-Partner nach seinem Selbstmord herumspukt: In dieser Neuverfilmung eines 1897 erschienenen Romans von H.G. Wells setzt Regisseur Leigh Whannell auf sich langsam steigernde Spannung – in der Hauptrolle glänzt Elisabeth Moss.

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Chadwick Boseman

21 Bridges

(Kinostart: 6.2.) New York als geschlossene Wagenburg: Um zwei Schießwütige zu stellen, wird Manhattan von der Außenwelt abgeriegelt. Was man kaum bemerkt: Der Thriller von Regisseur Brian Kirk bleibt – abgesehen von gelungener Action – recht konventionell.

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