Artikel von Christopher Diekhaus (15)

Kam 1985 in Osnabrück zur Welt und zog mit sechs Jahren ins Rheinland um. Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Romanistik/Spanisch und der Iberischen/Lateinamerikanischen Geschichte in Köln und Rom. Nach dem Abschluss als Junior Producer bei einer Kölner Film- und Fernsehproduktionsfirma beschäftigt. Seit 2013 als freier Filmkritiker und Quizautor tätig; arbeitet regelmäßig für diverse Print- und Online-Medien (u.a. celluloid, Dresdner, StadtRevue, Szene Hamburg, teleschau, Kino-Zeit.de, Programmkino.de). Spielt gerne Fußball und drückt an jedem Wochenende dem SV Werder Bremen die Daumen.

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Elisabeth Moss

Der Unsichtbare

(Kinostart: 27.2.) Wenn der Ex-Partner nach seinem Selbstmord herumspukt: In dieser Neuverfilmung eines 1897 erschienenen Romans von H.G. Wells setzt Regisseur Leigh Whannell auf sich langsam steigernde Spannung – in der Hauptrolle glänzt Elisabeth Moss.

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Chadwick Boseman

21 Bridges

(Kinostart: 6.2.) New York als geschlossene Wagenburg: Um zwei Schießwütige zu stellen, wird Manhattan von der Außenwelt abgeriegelt. Was man kaum bemerkt: Der Thriller von Regisseur Brian Kirk bleibt – abgesehen von gelungener Action – recht konventionell.

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Nina Hoss

Das Vorspiel

(Kinostart: 23.1.) Als Solistin gescheitert, nun zerfressen von Ehrgeiz: Regisseurin Ina Weisse porträtiert so subtil wie aufwühlend eine Geigenlehrerin, die ihren Schüler mit ihren Ambitionen überfordert – Nina Hoss spielt die Hauptrolle fulminant.

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Joseph Gordon-Levitt

7500

(Kinostart: 26.12.) Nervenkrieg im Cockpit: Regisseur Patrick Vollrath inszeniert den Versuch einer Flugzeugentführung auf minimalistische, aber effektive Weise. Neben realistischer Action stehen moralische Abwägungen im Fokus des Kammerspiel-Thrillers.

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Woody Allen

A Rainy Day in New York

(Kinostart: 5.12.) Mit Vollgas in die Klischee-Sackgasse: Regie-Veteran Woody Allen liefert seinen Kritikern Munition, in dem er seine neue Komödie mit abgeschmackten Altherrenfantasien füllt. Ein Reigen altbackener Ideen und hochnotpeinlicher Momente.

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Ewan McGregor + Rebecca Ferguson

Doctor Sleeps Erwachen

(Kinostart: 21.11.) Spagat zwischen Stanley Kubrick und Stephen King: Regisseur Mike Flanagan adaptiert das Sequel des Grusel-Klassikers „Shining“ mit viel Sinn für Atmosphäre – schafft es aber nicht, aus dem Schatten seines Vorgängers zu treten.

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Stellan Skarsgård

Pferde stehlen

(Kinostart: 21.11.) Flashback ins Jugendtrauma: Regisseur Hans Petter Moland reißt in seiner Bestsellerverfilmung große Themen an und holt aus der komplexen Vorlage tatsächlich viel heraus. Bisweilen führt seine Werktreue jedoch zur Überfrachtung.

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Will Smith

Gemini Man

(Kinostart: 3.10.) Gejagt vom Alter Ego: Im Action-Thriller von Regisseur Ang Lee soll ein Ex-Agent durch seinen perfekt geklonten Doppelgänger ausgeschaltet werden. Inhaltlich fehlt es dem Film an Originalität, doch er beeindruckt visuell.

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Ari Aster

Midsommar

(Kinostart: 26.9.) Helle Nächte, dunkle Abgründe: Regisseur Ari Aster verbindet Horror mit einer idyllischen Landkommune – ein cleveres Spiel auf der Genre-Klaviatur. Im Kern handelt sein Mystery-Thriller jedoch von einer dysfunktionalen Beziehung.

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Natalie Portman + Jude Law

Vox Lux

(Kinostart: 25.7.) Eiseskälte auf den Gipfeln des Ruhms: Am Beispiel einer fiktiven Pop-Diva seziert Regisseur Brady Corbet die Mechanismen der Unterhaltungsbranche – mit ambitioniertem Themen-Katalog und einer furiosen Natalie Portman in der Hauptrolle.

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