Jim Jarmusch

Mystery Train

Endstation Memphis: An Elvis‘ letztem Wohnort lässt Regisseur Jim Jarmusch in drei Eintags-Episoden sein skurriles Personal in einem Billig-Hotel stranden. Diese so vergnügliche wie komplexe Tragikomödie zeigt das Filmmuseum Düsseldorf am 30. Januar.

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12.12.2017
Armin Müller-Stahl+ Manfred Krug

Fünf Patronenhülsen

Sengende Sonne, kein Wasser: Den Überlebenskampf von fünf Freiwilligen im Spanischen Bürgerkrieg gegen die Faschisten inszenierte DEFA-Regisseur Frank Beyer 1960 wie einen packenden Western – das Filmmuseum Düsseldorf zeigt ihn am 12. Dezember.

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15.11.2017
Peter Lorre

Der Verlorene

Schuld und Sühne im Flüchtlingslager: 1951 griff der Schauspieler Peter Lorre die Verstrickung in NS-Verbrechen auf. Seine einzige Regiearbeit, damals ein Flop, gilt heute als Meisterwerk – das Filmmuseum Düsseldorf zeigt es am 14. November.

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18.10.2017
Clint Eastwood

Unforgiven – Erbarmungslos

Wie man einen Helden-Mythos zerpflückt: In „Erbarmungslos“ stellte Clint Eastwood 1992 die Klischees des Western-Genres auf den Kopf. Dafür erhielt er vier Oscars – das Filmmuseum Düsseldorf zeigt dieses Antiwestern-Meisterwerk am 17. Oktober.

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21.09.2017
Éric Rohmer

Le Rayon vert – Das grüne Leuchten

Leben als Dauerpalaver: Kein anderer Regisseur hat Widersprüche zwischen dem, was Menschen sagen, und ihren Taten so charmant in Kino verwandelt wie Eric Rohmer. Für „Das grüne Leuchten“ erhielt er 1986 den Goldenen Löwen – am 19.9. im Filmmuseum Düsseldorf.

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29.08.2017
King Hu

A Touch of Zen

(Kinostart: 17.8.) Spiel mir das Lied vom Tod in Taiwan: Mit seinem Kampfkunst-Klassiker von 1971 revolutionierte Regisseur King Hu den ostasiatischen Film. Sein faszinierend bildgewaltiges Rache-Epos kommt nun digital restauriert wieder ins Kino.

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17.08.2017

Catherine Deneuve

Belle de Jour – Schöne des Tages

(Kinostart: 20.7.) Sex nur bis fünf Uhr: Eine Ehefrau schafft heimlich im Bordell an. Daraus machte Surrealismus-Regisseur Luis Buñuel 1967 ein verführerisches Meisterwerk voller Ambivalenzen – und Catherine Deneuve zum Star. Nun als Digitalfassung wieder im Kino.

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18.07.2017

Sun Ra

Space is the Place

(Kinostart: 6.7.) Schöner tanzen auf dem Saturn: 1972 drehte Jazz-Exzentriker Sun Ra einen Science-Fiction-Film über die Auswanderung von US-Schwarzen ins All. Nun kommt sein psychedelisches Meisterwerk des Afrofuturismus in digitaler Fassung wieder ins Kino.

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04.07.2017

Ousmane Sembène

Guelwaar

Begräbnis auf dem falschen Friedhof: Aus einem Dorf-Streit im Senegal machte Ousmane Sembène, einer der Väter des afrikanischen Kinos, 1992 eine universelle Parabel für den Konflikt zwischen Fremd- und Selbstbestimmung – im Filmmuseum Düsseldorf am 13.6.

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10.05.2017
Aki Kaurismäki

Mädchen aus der Streichholzfabrik

Tristesse totale: Eine finnische Arbeiterin wird gedemütigt, bis sie sich giftig rächt. Im lakonischen Proletarier-Epos von Aki Kaurismäki brillierte 1990 in der Hauptrolle Kati Outinen. Ihren großen Auftritt zeigt das Filmmuseum Düsseldorf am 9. Mai.

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30.03.2017
Alain Resnais

La Guerre est finie

Auf Kriegsfuß mit der Realität: „La Guerre est finie“ erzählt von einem spanischen Revolutionär, der in Frankreich gegen das Franco-Regime kämpft. Selten wurde Zeitgeschichte so gekonnt mit Persönlichem verschaltet. Das Filmmuseum Düsseldorf zeigt den Film am 28. März.

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16.03.2017
Pier Paolo Pasolini

Teorema – Geometrie der Liebe

Sex mit dem Übernatürlichen: In „Teorema“ von 1968 sprengt ein göttlich-diabolischer Bote mit erotischer Energie eine großbürgerliche Familie. Diese so rätselhafte wie faszinierende Kino-Utopie von Pier Paolo Pasolini zeigt das Filmmuseum Düsseldorf am 14. März.

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08.02.2017
Gus Van Sant

My Own Private Idaho

Road Movie von Oregon nach Italien: In seinem Kult-Film von 1991 erzählt Regisseur Gus van Sant von der Sinnsuche zweier Heranwachsender. River Phoenix glänzt als Stricher, der bei Stress sofort einschläft: zu sehen im Filmmuseum Düsseldorf am 7. Februar.

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04.01.2017