Kunst+Film-Video des Monats:
Marina Abramović ist zweifellos die berühmteste zeitgenössische Künstlerin. Das gelang ihr vor allem mit Performances an der Schmerzgrenze im Wortsinne: etwa mit einer 2,5-monatigen Mammut-Sitzung im New Yorker MoMA oder einem 7-stündigen Auftritt mit Bauch-Ritzung und Flagellation. Einen prägnanten Überblick über ihr Gesamtwerk bietet der Gropius-Bau in Berlin mit der Werkschau „Marina Abramović: Balkan Erotic Epic – The Exhibition“ – bis 30.8.
Auch neu im Kino ab 6. August
- „You & Me & Italy“ mit Halle Bailey („Die Farbe Lila“): italienische Liebeskomödie über die Affäre einer Köchin mit einem Anwalt bei einer Hochzeit.
- „Nightborn“: düstere Parabel aus Finnland über Mutterschaft und bedingungslose Liebe.
- „Flieg Steil“: Drama über eine beliebte Rechtsrock-Musikerin, die ihre Fans verliert, als sie feministische und queere Inhalte aufgreift.
- „La Gioia“: italienisches Beziehungsdrama zwischen einer Gymnasiallehrerin, die noch bei ihren Eltern lebt, und einem Schüler, der sich prostituiert.
- „Ice Cream Man“: kein Gaumenschmaus ohne Reue, sondern im Gegenteil – verteilte Leckereien haben grässliche Horror-Folgen.
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Aktuelle Top-Ausstellungen
- „Maria Lassnig und Edvard Munch. Malfluss = Lebensfluss“ bis 30.8. in der Hamburger Kunsthalle
- „The World through AI“: zeitgenössische Kunst + Künstliche Intelligenz bis 20.9. in der Schirn, Frankfurt am Main
- „16. Manifesta“: Wanderschau zeitgenössischer Kunst bis 4.10. in Bochum, Dortmund, Essen und Gelsenkirchen
- „Symphonie der Farben. Signac + Neoimpressionismus“ bis 11.10. im Museum Barberini, Potsdam
- „Ich, Gustave Courbet. Maler und Rebell“: Realismus-Schau bis 8.11. im Folkwang Museum, Essen
Arthouse-Kino Top 10 Charts
- „Die Odyssee“ von Christopher Nolan mit Matt Damon
- „The Invite“ von Olivia Wilde mit Penélope Cruz
- „Bitteres Fest“ von Pedro Almodóvar
- „Was haben wir gelacht“ von Eva Müller
- „Chéri, ich komme! – Die Erfindung der Lust“
- „Obsession – Du sollst mich lieben“ von Curry Baker
- „The Piano Tuner“ von Daniel Roher
- „Backrooms“ von Kane Parsons
- „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“
- „H wie Habicht“ mit Claire Foy + Brendan Gleeson
