Köln

1912 – Mission Moderne

Wie man eine neue Kunst-Epoche inszeniert: Die legendäre Sonderbund-Schau 1912 in Köln setzte die Moderne in Deutschland mit einem Paukenschlag durch. Zum 100. Jahrestag zeigt das Wallraf-Richartz-Museum ihre spektakuläre Rekonstruktion.

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Berlin

Im Licht von Amarna

Vor 100 Jahren wurde die Büste der Nofretete entdeckt. Ihr Gatte Pharao Echnaton begründete in Ägypten den ersten Monotheismus, der bald wieder unterging: Zum Jubiläum stellt das Neue Museum diese antike Kultur-Revolution prachtvoll aus.

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Berlin

Geschlossene Gesellschaft

Selbst-Reflexion unter Ausschluss der Welt-Öffentlichkeit: Die Kunst-Fotografie in der DDR bildete völlig eigene Bild-Sprachen aus. Das zeigt die erste ihr gewidmete Überblicks-Ausstellung seit der Wende in der Berlinischen Galerie.

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Stuttgart

Die Welt der Kelten

Kelten-Ausstellungen haben Konjunktur: Nach Völklingen 2010/11 zeigt nun Stuttgart eine neue Überblicks-Schau zu ihrer rätselhaften Kultur – aufgegliedert in zwei Abteilungen, die besser ihre Standorte getauscht hätten.

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Baden-Baden

Der Rhein im 19. Jahrhundert

Boom der Rhein-Romantik: Als Dampfer und Bahn das Fluss-Tal erschlossen, wuchs die Lust auf Ritter-Burgen. Wie der Strom zugleich industrialisiert und idealisiert wurde, führt das Museum für Kunst und Technik im 19. Jahrhundert anschaulich vor.

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Rémi Bezançon

Ein freudiges Ereignis

(Kinostart: 4.4.) Nach dem Wunschkind ist nichts mehr, wie es war: Freud und Leid junger Eltern verfilmt Regisseur Rémi Bezançon als ebenso witzige wie realistische Tragikomödie, die das Abenteuer des Familien-Alltags einfühlsam schildert.

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Deepa Mehta

Mitternachtskinder

(Kinostart: 28.3.) Drei Generationen, ein Dutzend Hauptfiguren, zweieinhalb Stunden Laufzeit: Die grandiose Verfilmung von Salman Rushdies Indien-Epos ist keine Minute zu lang. Seine magische Phantastik drosselt Regisseurin Mehta auf ein realistisches Maß.

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Mads Mikkelsen

Die Jagd

(Kinostart: 28.3.) Hetzjagd auf den Kinderschänder: Ein Mann wird fälschlich der Pädophilie beschuldigt. Trotz großartiger Darsteller und stimmungsvoller Bilder inszeniert Regisseur Thomas Vinterberg sein Drama etwas zu übertrieben.

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Geoffrey Rush

The Best Offer – Das höchste Gebot

(Kinostart: 21.3.) Psycho-Thriller im Kunsthandel: Ein Auktionator kann und hat alles, nur keine Frau – bis er einer mysteriösen Auftraggeberin verfällt. Kunst interessiert Regisseur Guiseppe Tornatore weniger als ein brutaler Bluff.

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Rønning + Sandberg

Kon-Tiki

(Kinostart: 21.3.) Die große Überfahrt: Mit einem Floß zeigte Thor Heyerdahl 1947, dass Pazifik-Inseln von Amerika aus besiedelt wurden. Nun ist seine legendäre Seereise als klassisches Abenteuer-Epos ohne übertriebenes Pathos verfilmt worden.

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Nach der Vernissage

China und die Aufklärung

Eine deutsche Mammut-Schau in Peking wurde zum PR-Desaster: TV-Doku und Debatte klären, wie es dazu kam.

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Erfinder der Arabellion

Lawrence von Arabien prägte moderne Guerilla-Kriege und krönte Könige. Köln stellt die "Genese eines Mythos" aus.

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Ai Weiwei: art, dissidence and resistance

Die Inhaftierung des Künstlers kümmert Chinesen wenig: Eine international besetzte Debatte im Haus der Kunst München.

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Hinter der Leinwand

Politik bis zur tropfenden Heizung

«Herrn Wichmann aus der dritten Reihe» hat Andreas Dresen ein Jahr lang beobachtet - mit viel Geduld im Alltag.

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Frauen interessieren besonders

«Ins Blaue» ist der 28. Film von Rudolf Thome in 44 Jahren – in fast allen geht es um die Liebe: Er erzählt, warum.

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Mehr Freizeit ohne Maschinen

Im Film «360» jagt Fernando Meirelles 15 Menschen über den Globus - und beklagt im Gespräch die klein gewordene Welt.

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München + Würzburg

«Entartete Kunst»

Ende eines Kunst-Krimis: Vor zwei Jahren wurden mitten in Berlin 16 Skulpturen der klassischen Moderne gefunden. Die Nazis hatten sie als «entartete Kunst» beschlagnahmt, sie galten als verloren – nun sind sie in der Neuen Pinakothek zu sehen.

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Karlsruhe

Vidéo Vintage 1963–1983

Archäologie-Ausstellung audiovisueller Kunst: Das ZKM zeigt Künstler-Videos aus der Anfangszeit des Mediums, die das Centre Pompidou in Paris gesammelt hat – liebevoll zu TV-Wohnzimmern im Stil der 1960/70er Jahre arrangiert.

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Berlin

Johannes Grützke

Der große Körper-Theatraliker: Seit einem halben Jahrhundert inszeniert Grützke raffiniert verschlüsselte Sitten-Bilder. Nun ehrt ihn seine Heimatstadt: mit dem Hannah-Höch-Preis samt umfassender Retrospektive im Ephraim-Palais.

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Cottbus

Weltsichten

Landschaft an sich gibt es nicht: Sie wird stets vom Betrachter konstruiert – und verrät mehr über ihn als über die Gegend. Das führt das Museum Dieselkraftwerk anhand von 200 Werken aus fünf Jahrhunderten anschaulich vor.

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Mannheim

Architecture China – 100 Projects

Nichts boomt in China mehr als der Bau: Ganze Stadtteile entstehen in Windeseile. Welche Architektur-Formen sich dort in jüngster Zeit herausgebildet haben, zeigen die REM Museen: anschaulich, facettenreich und Schwindel erregend.

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Ulrich Seidl

Paradies: Glaube

(Kinostart: 21.3.) Fußsoldatin in der Sturmtruppe der Kirche: Im zweiten Teil seiner Paradies-Trilogie porträtiert Regisseur Seidl eine Frömmlerin, die ihre Mitbürger missioniert. Das subtile Sittenbild mündet in eine Machismo-Gewaltorgie.

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James Franco

Spring Breakers

(Kinostart: 21.3.) Ballermann in Florida: Mit Porträts kaputter US-Teenies wurde Regisseur Harmony Korine bekannt. Nun nimmt er studentische Strandparty-Rituale aufs Korn – mit einem überlangen Werbespot in wirrer Videoclip-Ästhetik.

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Roberto Moreira

Paulista

(Kinostart: 14.3.) Liebesleid in der Mega-City: Drei Hochhaus-Bewohner suchen in São Paulo nach Herzensglück – und scheitern an Großstadt-Problemen. Ihre Desillusionierung inszeniert Regisseur Moreira unspektakulär, doch äußerst präzise.

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Anthony Hopkins

Hitchcock (2012)

(Kinostart: 14.3.) Ein Psycho-Drama über «Psycho»: Der Horror-Klassiker wäre beinahe gescheitert – aus Geldmangel und Ehe-Streit. Regisseur Sacha Gervasi rehabilitiert Hitchcocks Frau in einem so spannenden wie amüsanten Film über den Film.

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Gael García Bernal

¡No!

(Kinostart: 7.3.) Wie man einen Diktator mit TV-Werbespots stürzt: Dem Rückblick auf Chiles Referendum 1988 gegen Pinochet gibt Regisseur Pablo Larrain einen charmanten Nostalgie-Look – mit einer Hauptfigur im zeitlos aktuellen Dilemma.

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