München

Gerhard Richter: Atlas

Ausflug ins Altmeister-Bildarchiv: In seiner ersten Sonderausstellung nach der Neueröffnung zeigt das Lenbachhaus den riesigen Motiv-Fundus von Gerhard Richter – 802 Tafeln aus sechs Jahrzehnten. Eine Fundgrube für Richter-Fans und Kunsthistoriker.

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Berlin + Wien

Wien - Berlin von Schiele bis Grosz

In beiden Hauptstädten blühen die Künste; doch ihre Verbindungen sind noch nie untersucht worden. Das holt diese Ausstellung über die Epoche 1890 bis 1933 glänzend nach: erst in der Berlinischen Galerie, anschließend im Wiener Belvedere.

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Berlin

Meret Oppenheim

Die bekannteste unbekannte Surrealistin: Meret Oppenheim galt lange nur als Muse der Pariser Szene; ihr eigenes, spielerisch experimentierfreudiges Werk wurde übersehen. Nun stellt es der Martin-Gropius-Bau in allen Facetten ausführlich vor.

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Paderborn

CREDO – Christianisierung Europas

Wie wurde Europa christlich? Diese extrem komplexe Geschichte über mehr als 1400 Jahre voller Konflikte stellt nun eine Riesen-Ausstellung mit 800 Objekten in drei Museen faszinierend anschaulich dar – samt seltenen Einblicken in heidnische Kulte.

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Wien

Albert Oehlen – Malerei

Er war Schalk vom Dienst der “Neuen Wilden” und ist heute einer ihrer letzten Überlebenden. Doch er und seine Fans frönen weiter der Lust am vollmundigen Schwadronieren in Wort und Bild, wie eine große Retrospektive im MUMOK zeigt.

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Andreas Prochaska

Das finstere Tal

(Kinostart: 13.2.) Perfekter Western aus Südtirol: Regisseur Andreas Prochaska lässt einen mysteriösen Fremden im verschneiten Berg-Dorf alte Rechnungen begleichen. Formvollendet sorgfältig inszeniert – als hätte Sergio Leone in den Alpen gedreht.

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Berlin

Hanna Schygulla - Traumprotokolle

Im Bett mit Hanna Schygulla: Die große alte Dame des deutschen Autorenfilms stellt in der Akademie der Künste 35 Jahre alte Träume auf selbst gedrehten Video-Bändern aus – einer der seltsamsten Beiträge zu dieser an Kuriositäten reichen Berlinale.

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Wieland Speck

Was man dem Publikum zumuten kann

Heute beginnt die 64. Berlinale. Seit einem Vierteljahrhundert leitet Wieland Speck die Sektion Panorama: Im Interview erklärt er, wie man Festival-Kurator wird, und spricht über die spannendsten Entdeckungen im diesjährigen Programm.

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Matthew McConaughey

Dallas Buyers Club

(Kinostart: 6.2.) Erfinder der Tabletten-Flatrate: Als Medikamente gegen AIDS noch sehr teuer waren, versorgte ein Texaner Kranke mit Alternativen. Seinen Kampf gegen das Pharma-Kartell verfilmt Jean-Marc Vallée; als Cowboy glänzt Matthew McConaughey.

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Michal Kosakowski

Zero Killed

(Kinostart: 6.2.) Herren über Leben und Tod: Regisseur Kosakowski lässt seine Bekannten ihre Mordfantasien in Videos darstellen und befragt sie anschließend dazu. Die Antworten fallen beeindruckend offen aus, doch der Sinn der Übung bleibt unklar.

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Flop-Ausstellungen 2013

Kunst ab 1945: Ausweitung der Kampfzone

Bleischwerer dritter Teil der Kollektions-Präsentation in der Neuen Nationalgalerie; bitte bald entrümpeln!

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Gegenwart: Böse Dinge

Schlecht und hässlich ist nicht gleich böse: Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe fuchtelt mit der Moral-Keule herum.

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Ethnologica: Eastern Promises

Tolles Thema, konfus präsentiert: Das Wiener MAK weiß viel über Architektur in Asien + breitet es völlig chaotisch aus. Besser Katalog lesen!

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Hinter der Leinwand

Auf Wellen des Moments reiten

Wie man fast ohne Geld mitreißende Filme dreht, erklärt Axel Ranisch, der Regisseur von "Dicke Mädchen" + "Ich fühl mich Disco".

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Große Sehnsucht nach Nähe

Frauke Finsterwalder + Pop-Literat Christoph Kracht legen mit "Finsterworld" ein bizarres Sittenbild aus Deutschland vor.

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Hélio Oiticica

Spannende Künstler-Doku über den "Andy Warhol Brasiliens" und Tropicália-Gründer, brillant aus Archiv-Material montiert und vertont.

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Hamburg + Wien

Böse Dinge

Schlechten Geschmack beschrieb 1912 ein Stil-Papst mit 40 Kategorien. Dass sie immer noch gelten, zeigt 100 Jahre später eine Schau im Museum für Kunst und Gewerbe. Doch sie verwässert ihre Murks- und Kitsch-Kritik mit banaler Political Correctness.

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Wien

Gottfried Helnwein

Erlesene Elends-Pornographie: Perfekt hyperrealistisch malt und fotografiert Helnwein Kinder als Gewaltopfer und Nazis mit Comicfiguren − womit er Millionen erreicht. Die Albertina richtet ihm nun die bislang größte Werkschau in Europa aus.

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Potsdam

„Die Schönste der Welt“

Schlafende Schönheit: Die prachtvolle Bildergalerie in Sanssouci besuchen nur wenige. Zum 250. Geburtstag vergleicht eine Ausstellung die Sammlung Friedrichs des Großen mit der heutigen Bilder-Kollektion − beide haben kaum etwas gemeinsam.

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Wien

Dekadenz – Symbolismus

Triptychon mit nackten Engeln: Der Symbolismus trat in Österreich noch üppiger, fantastischer und hemmungsloser auf als anderswo – oft mit Bezug auf christliche Traditionen. Das zeigt eine faszinierend vielfältige Überblicks-Schau im Belvedere.

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Berlin

BubeDameKönigAss

Totgesagte leben länger: Unter dem Motto “Painting forever!” stellt die Neue Nationalgalerie großformatige Gemälde von vier zeitgenössischen Malern aus – und bietet deren Galerien eine Bühne, um durch Musealisierung ihren Marktwert hochzutreiben.

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Daniel Radcliffe

Kill Your Darlings

(Kinostart: 30.1.) Wie die Beatniks wurden, was sie waren: Regisseur Krokidas begleitet den jungen Allen Ginsberg und seine Uni-Freunde William S. Burroughs und Jack Kerouac. Die Collage aus zu vielen Bruchstücken kratzt aber nur an der Oberfläche.

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Idris Elba

Es war wie ein Déjà-vu

Vom 20-jährigen Feuerkopf bis zum 70-jährigen Landesvater: Idris Elba spielt Nelson Mandela in allen Lebensaltern. Im Interview spricht er über Erinnerungen an Mandelas Freilassung, eine Nacht in seiner Gefängniszelle und den Riss durch Südafrika.

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Justin Chadwick

Mandela -Der lange Weg zur Freiheit

(Kinostart: 30.1.) Ein Heldenepos als One-Man-Show: Regisseur Chadwick zeichnet getreulich alle Stationen im Leben des Friedensnobelpreisträgers nach, den Idris Elba brillant verkörpert. Dabei kommt die Geschichte der Apartheid in Südafrika zu kurz.

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Asghar Farhadi 

Le Passé – Das Vergangene

(Kinostart: 30.1.) Ingmar Bergman in Paris: Oscar-Preisträger Asghar Farhadi lässt eine französisch-iranische Patchwork-Familie uneingestandene Konflikte und Schuldgefühle austragen. Ein ebenso intensives Kammerspiel wie “Nader und Simin”.

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Tom Shoval

Youth

(Kinostart: 23.1.) Kidnapping für die Haushaltskasse: Zwei israelische Brüder wollen mit einer Spontan-Entführung ihre Familie sanieren. Der Debütfilm von Regisseur Tom Shoval lotet das Gewaltpotential einer orientierungslosen Jugend in Waffen aus.

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